Ein Einbrecher verschafft sich Zugang zu einer Wohnung: Vor allem in Risikogebieten sind die Deutschen nicht ausreichend versichert. © picture alliance/Friso Gentsch/dpa
  • Von Juliana Demski
  • 19.11.2019 um 07:18
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Die dunkle Jahreszeit ist Einbruchszeit – und trotzdem sichern sich die Deutschen nicht ausreichend ab. Im Gegenteil: Laut einer aktuellen Studie des Versicherers Getsafe sind Bundesbürger in Risikogebieten noch schlechter versichert als in Städten, in denen es durchschnittlich seltener zu Einbrüchen kommt.

Obwohl Einbruchsdelikte die zweithäufigste Ursache für Schadensmeldungen sind, handeln die Deutschen leichtsinnig, wenn es um den Versicherungsschutz geht. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie des Versicherers Getsafe. Das Seltsame: In Städten, in denen Einbrüche laut Bundeskriminalamt häufiger vorkommen, haben Menschen tendenziell seltener eine Hausratversicherung als in sichereren Orten. Am nachlässigsten sind die Hamburger, gefolgt von Berlin, Köln, Düsseldorf und Hannover.

Menschen, die in kleineren Städten mit weniger Risiko wohnen, schließen indes häufiger eine entsprechende Police ab – unter anderem in Darmstadt, Augsburg, Braunschweig, Mainz und Mannheim.

Interessant ist auch:

Vor allem junge Menschen hadern mit dem Versicherungsschutz – das zeigt eine Auswertung des Statistischen Bundesamts, die Getsafe vorliegt. Diese belegt, dass zwar fast drei Viertel der Deutschen eine Hausratversicherung abschließen. In der Altersgruppe der 25- bis 34-aber Jährigen liegt dieser Anteil aber nur bei 63 Prozent. Die Studienautoren von Getsafe glauben, den in der Tat naheliegenden Grund zu kennen: Junge Menschen haben seltener wertvolle Besitztümer angehäuft und halten eine Absicherung daher häufig für unnötig.

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Juliana Demski

Juliana Demski ist Werksstudentin bei Pfefferminzia und unterstützt die Redaktion in der täglichen Berichterstattung.

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