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Studie Versicherer verlieren junge Generation an Insurtechs

Eine Gruppe Digital Natives: Smartphones und Digitalisierung sind hier Alltag, und traditionelle Versicherungen müssen sich ranhalten.
Eine Gruppe Digital Natives: Smartphones und Digitalisierung sind hier Alltag, und traditionelle Versicherungen müssen sich ranhalten. © Getty Images

Die digitale Generation ist modern und gebildet – aber dennoch unterversichert. Denn: Die jungen Leute haben heute nicht mehr den nötigen Zugang zum Versicherungsmarkt. So holt sich ein Großteil Infos zur Absicherung aus dem Internet. Traditionelle Versicherer müssen sich ranhalten, um nicht den Anschluss an die junge Zielgruppe zu verlieren. Das sind Ergebnisse der Studie „Versicherungen für Digital Natives“ von W&W Digital und MSR Insights.

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Sogenannte Digital Natives sind jung, modern, genießen gute Bildung und sind, wie der Name schon sagt, digital unterwegs. Das zeigt sich auch in ihrem Verhalten in Sachen Versicherungen: 86 Prozent dieser Generation informiert sich zu Versicherungsthemen im Internet. Zum Vergleich: Der Durchschnitt im gesamten Markt liegt bei nur 50 Prozent.

Vermittler sind nicht sonderlich erfolgreich bei der jungen Zielgruppe: Die Nicht-Abschlussquote ist mit 42 Prozent überdurchschnittlich hoch. Im Markt liegt sie bei nur 12 Prozent, zeigt die Studie „Versicherungen für Digital Natives“ von W&W Digital und MSR Insights. Fazit: Digital Natives drohen den traditionellen Vermittlern und Versicherern zu entgleiten.



Die digitale Generation ist Versicherungsprodukten gegenüber zwar sehr aufgeschlossen – der traditionelle Weg eines Vertragsabschlusses ist aber bei einem Großteil nicht die erste Wahl. Allgemein ist diese Zielgruppe vergleichsweise schlecht und unzureichend versichert. Abgesehen von Pflichtversicherungen wie der Kfz-Versicherung besitzen Digital Natives freiwillige Versicherungen  wie eine Haftpflicht oder Hausratversicherung deutlich seltener als der Durchschnitt.

Sie wünschen sich, dass Versicherungen verständlicher, transparenter und mehr auf ihre Bedürfnisse zugeschnitten sind. Denn: Den Zeitaufwand, sich ausreichend mit dem Thema auseinanderzusetzen, empfinden sie als hoch.

Laut Studie sind die Absicherung der Familie und Berufsunfähigkeitstarife besonders wichtig für die digitale Zielgruppe. Die Absicherung von Elektronik und Sachgegenständen ist eher zweitrangig. Außerdem erwartet sie von Versicherern, dass auch digitale und mobile Kommunikation möglich ist.

Genau aus diesem Grund sind Insurtechs so attraktiv für Digital Natives. Sie sind mobil abrufbar, mit wenigen Klicks ist man abgesichert, und auch Informationen können jederzeit und überall eingeholt werden.

„Versicherungsprodukte müssen sich konsequent an den spezifischen Bedürfnissen der Digital  Natives orientieren und in die Lebenswelt des Kunden passen; ohne überkomplexe Beschreibungen und undurchsichtige Zusatzleistungen oder Preismodelle“, erklärt Nils-Christoph Ebsen, Geschäftsführer der W&W Digital.
Standard Life: Stellungnahme zu aktuellen Brexit-Plänen
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In dieser Stellungnahme erläutert Christian Nuschele, Leiter Maklervertrieb für Deutschland, wichtige Aspekte zu den Themen Bestandsübertragung nach Irland, zu den vertraglichen Rechten der Kunden sowie zum Insolvenzschutz der Standard Life.

Das Ziel ist Klarheit – auch, um Ihnen für die Gespräche mit Ihren Kunden zu helfen.

Hier geht es zu der ausführlichen Stellungnahme.

Schutz der Kundengelder durch ein zuverlässiges Sicherheitsnetz
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Erfahren Sie hier, wie das Sicherheitsnetz von Standard Life genau konzipiert ist und wie die einzelnen Sicherheitsmechanismen ineinandergreifen.

Die Zukunftspläne von Standard Life unter dem Dach der Phoenix Gruppe
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Altersvorsorge neu gedacht
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Das seit Jahren anhaltende Niedrigzinsumfeld verändert nachhaltig die private Altersvorsorge. Lohnen sich die als verstaubt geltenden Versicherungsprodukte überhaupt noch? Und wie können Sparer ihre Anlageziele optimal erreichen und ihr Langlebigkeitsrisiko absichern? Das erläutert Stephan Hoppe, Direktor Investmentstrategie bei Standard Life, im Interview.

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