Die Grafik zeigt: Die Hauskäufer wollen vor allem ihre Schulden loswerden. © obs/Interhyp AG/(c)Interhyp
  • Von Juliana Demski
  • 22.12.2017 um 10:40
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Wer ein Haus kauft, muss den dafür aufgenommenen Kredit eine ganze Zeit lang abstottern. Dabei ist die Hauptmotivation vieler Sparer, bei der Anschlussfinanzierung oder spätestens zu Rentenzeiten schuldenfrei zu sein. Das zeigt eine aktuelle Umfrage des Baufinanzierers Interhyp.

Viele der von Interhyp befragten Eigenheimbesitzer wollen bei der Anschlussfinanzierung (50 Prozent), beim Rentenbeginn (17 Prozent) oder kurz danach (7 Prozent) schuldenfrei sein. Nur etwa 5 Prozent sagen, Schuldenfreiheit sei ihnen nicht so wichtig. Sie gehen zum Beispiel davon aus, dass die Immobilie auch verkauft werden kann. Ein Prozent geht davon aus, eine belastete Immobilie zu vererben.

Um die Schuldenfreiheit zu erreichen, haben 27 Prozent bereits vor der Kreditverlängerung verfügbares Vermögen wie Sparanlagen eingesetzt. 8 Prozent sagen, dass sie ein höheres Darlehen aufgenommen haben – etwa für einen Umbau oder eine Modernisierung. Und: Etwa 15 Prozent benötigen gar keinen Anschlusskredit, da sie den Rest entweder mit Ersparnissen abbezahlen können oder ein Volltilger-Darlehen nutzen.

Über die Hälfte der Immobilienbesitzer plant vor der Anschlussfinanzierung zudem, die monatliche Kreditrate des Anschlusskredits im Vergleich zur Erstfinanzierung mindestens beizubehalten (58 Prozent). Sie können jetzt vor allem von der Zinsflaute profitieren: „Die derzeit niedrigen Zinsen ermöglichen es vielen Immobilienbesitzern, ihrer Schuldenfreiheit ein ganzes Stück näher zu kommen“, weiß Mirjam Mohr, Vorstandsmitglied von Interhyp.

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Juliana Demski

Juliana Demski ist Werksstudentin bei Pfefferminzia und unterstützt die Redaktion in der täglichen Berichterstattung.

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