Assekuranz der Zukunft› zur Themenübersicht

Studie OECD stellt Provisionsberatung in Frage

Flaggen von OECD-Mitgliedstaaten auf einer Veranstaltung der Organisation.
Flaggen von OECD-Mitgliedstaaten auf einer Veranstaltung der Organisation. © dpa/picture alliance

Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) hat sich für standardisierte Altersvorsorgeprodukte ausgesprochen und zudem Maßnahmen gefordert, um einen potenziellen „Interessenkonflikt“ bei jenen Vermittlern zu mildern, die eine Abschlussprovision für ihre Beratung erhalten.

| , aktualisiert am 14.12.2016 10:10  Drucken
In ihrem neuen Bericht zur Zukunft der Altersvorsorge in Europa und der übrigen Welt plädiert die OECD dafür, standardisierte Angebote zu schaffen. Grund hierfür sei unter anderem eine zunehmende Komplexität der Produktwelt. Diese Entwicklung erhöhe den Bedarf unter Verbrauchern, eine „angemessene Finanzberatung sowie verständliche Produktangaben“ zu erhalten. Es sei sicherzustellen, so die OECD, dass die vermittelten Produkte zu den Bedürfnissen der Kunden passten. 



Die Organisation bringt dabei ihre Sorge zum Ausdruck, dass eine Abschlussvergütung mit einem potenziellen Interessenskonflikt auf Seiten der Vermittler einhergehen könnte. Daher sollte die Politik Maßnahmen treffen, um solche Konflikte „zu mildern“ und zusätzlich sicherstellen, dass Berater ausreichend qualifiziert sind. Konkrete Vorschläge äußert die Organsiation in einer Pressemeldung zum OECD-Bericht jedoch nicht.

Darüber hinaus fordert die Organisation unter anderem, dass Geringverdiener beim Ansparen einer kapitalgedeckten Rente stärker steuerlich oder auf anderen Wegen gefördert werden sollten als das bisher der Fall ist.


Die Zukunftspläne von Standard Life unter dem Dach der Phoenix Gruppe
Werbung

Seit September 2018 gehört Standard Life der Phoenix Gruppe an. Erfahren Sie im Interview mit Susan McInnes, Chefin von Standard Life und Gruppendirektorin, mehr über die Pläne von Standard Life nach der Übernahme durch den neuen Inhaber.

Fit für den Brexit: Alles rund um die „Part-VII-Übertragung“
Werbung


Seitdem der Brexit-Termin feststeht, hat Standard Life begonnen, die Weichen neu zu stellen und die Übertragung der deutschen und österreichischen Verträge auf seine schottische Tochtergesellschaft vorzubereiten.

Als Basis für die Übertragung wird ein rechtliches Verfahren, die sogenannte „Part-VII-Übertragung“, dienen. Lesen Sie hier mehr über die geplanten Schritte, die Regulierungsfragen und den voraussichtlichen Zeitplan.

Schutz der Kundengelder durch ein zuverlässiges Sicherheitsnetz
Werbung


Knapp 200 Jahre krisenfester Unternehmensgeschichte bezeugen, dass der Schutz und die Sicherheit der Kundengelder dem Lebensversicherer Standard Life sehr wichtig sind. Diese werden durch ein zuverlässiges Sicherheitsnetz gewährleistet – auch nach dem Brexit.

Erfahren Sie hier, wie das Sicherheitsnetz von Standard Life genau konzipiert ist und wie die einzelnen Sicherheitsmechanismen ineinandergreifen.

Altersvorsorge neu gedacht
Werbung

Das seit Jahren anhaltende Niedrigzinsumfeld verändert nachhaltig die private Altersvorsorge. Lohnen sich die als verstaubt geltenden Versicherungsprodukte überhaupt noch? Und wie können Sparer ihre Anlageziele optimal erreichen und ihr Langlebigkeitsrisiko absichern? Das erläutert Stephan Hoppe, Direktor Investmentstrategie bei Standard Life, im Interview.