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Studie OECD stellt Provisionsberatung in Frage

Flaggen von OECD-Mitgliedstaaten auf einer Veranstaltung der Organisation.
Flaggen von OECD-Mitgliedstaaten auf einer Veranstaltung der Organisation. © dpa/picture alliance

Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) hat sich für standardisierte Altersvorsorgeprodukte ausgesprochen und zudem Maßnahmen gefordert, um einen potenziellen „Interessenkonflikt“ bei jenen Vermittlern zu mildern, die eine Abschlussprovision für ihre Beratung erhalten.

| , aktualisiert am 14.12.2016 10:10  Drucken
In ihrem neuen Bericht zur Zukunft der Altersvorsorge in Europa und der übrigen Welt plädiert die OECD dafür, standardisierte Angebote zu schaffen. Grund hierfür sei unter anderem eine zunehmende Komplexität der Produktwelt. Diese Entwicklung erhöhe den Bedarf unter Verbrauchern, eine „angemessene Finanzberatung sowie verständliche Produktangaben“ zu erhalten. Es sei sicherzustellen, so die OECD, dass die vermittelten Produkte zu den Bedürfnissen der Kunden passten. 



Die Organisation bringt dabei ihre Sorge zum Ausdruck, dass eine Abschlussvergütung mit einem potenziellen Interessenskonflikt auf Seiten der Vermittler einhergehen könnte. Daher sollte die Politik Maßnahmen treffen, um solche Konflikte „zu mildern“ und zusätzlich sicherstellen, dass Berater ausreichend qualifiziert sind. Konkrete Vorschläge äußert die Organsiation in einer Pressemeldung zum OECD-Bericht jedoch nicht.

Darüber hinaus fordert die Organisation unter anderem, dass Geringverdiener beim Ansparen einer kapitalgedeckten Rente stärker steuerlich oder auf anderen Wegen gefördert werden sollten als das bisher der Fall ist.


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Aktienorientierte Altersvorsorge: Was bringen eigentlich Small Caps?
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