Bitte hier entlang: Der Hauptsitz der Axa Konzern AG in Köln-Holweide ist künftig auch Anlaufstelle für Axa-Beschäftigte vom bisherigen Standort Düsseldorf, der geschlossen wird. © picture alliance / Daniel Kalker | Daniel Kalker
  • Von Lorenz Klein
  • 17.02.2021 um 17:09
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Der Versicherer Axa macht in Deutschland die Standorte Düsseldorf und Karlsruhe dicht. So sieht es das Strategieprogramm 2023 des Unternehmens vor. Die insgesamt rund 240 betroffenen Mitarbeiter werden auf die jeweils benachbarten Standorte Köln und Mannheim verteilt. Pfefferminzia fragte nach, ob es weitere Veränderungen an den bislang 16 Axa-Standorten hierzulande geben wird.

Aus 16 werden 14: Der Versicherer Axa Deutschland schließt im Rahmen des „Strategieprogramm 2023“ den Standort Düsseldorf – und auch die deutlich kleinere Niederlassung Karlsruhe wird im Zuge des Programmes aufgegeben. Entsprechende Medienberichte bestätigte eine Axa-Sprecherin am Hauptstandort Köln am Mittwoch gegenüber Pfefferminzia.

Betriebsbedingte Kündigungen seien für alle Mitarbeitenden bis 2023 ausgeschlossen, betonte die Sprecherin. „Die Arbeitsplätze in Düsseldorf werden funktionswahrend nach Köln übertragen“, hieß es. Die derzeit 208 Beschäftigten in Düsseldorf sind somit darauf angewiesen, in die rivalisierende Rheinmetropole zu pendeln, wohin der bisherige Standort Düsseldorf bis Ende April 2022 abschließend verlagert werden soll. Wie der „Kölner Stadt-Anzeiger“ zuvor berichtete, sollen entsprechende Fahrtkosten für die „Wahl-Kölner“ drei Jahre lang ausgeglichen werden.

„Darüber hinaus werden die Mitarbeitenden in Mannheim und Karlsruhe einen neuen gemeinsamen Standort in Mannheim beziehen“, erklärte die Sprecherin gegenüber Pfefferminzia. Vom Umzug des Standorts Mannheim betroffen sind demnach „vor allem circa 30 Innendienstmitarbeitende“. Auch diese Stellen sollen „funktionswahrend erhalten bleiben“, hieß es.  

Keine Stellungnahme zu weiteren Planungen

Axa wolle durch die Verlagerung des Standortes Düsseldorf nach Köln „die Zusammenarbeit der Teams intensivieren und Strukturen und Prozesse vereinfachen, um noch effizienter und wettbewerbsfähiger für unsere Kunden zu werden“, teilte die Sprecherin weiter mit.

Zudem betonte sie, dass sich gerade in Zeiten der Pandemie gezeigt habe, „dass die Arbeit auch virtuell, genauso wie am Standort sehr gut möglich“ sei. Als Vorreiter in Sachen work@home habe man im Vergleich zu anderen Unternehmen „sehr große Vorteile, die auch unsere Mitarbeitenden zu schätzen wissen“.

Auf die Frage von Pfefferminzia, ob es bei den bislang insgesamt 16 Axa-Standorten in Deutschland zu weiteren Verlagerungen kommen wird, ging die Sprecherin nicht ein.  

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Lorenz Klein

Lorenz Klein ist seit Oktober 2019 stellvertretender Chefredakteur bei Pfefferminzia. Dem Pfefferminzia-Team gehört er seit Oktober 2016 an.

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