Hubertus Primus ist Vorstand der Stiftung Warentest. © picture alliance/Christoph Soeder/dpa
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  • 03.05.2019 um 09:59
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Die Stiftung Warentest sorgt mit ihren Tests zu Versicherungen, ihrer dabei gerne eingestreuten Kritik an Anbietern und Produkten (Stichwort: Riester-Rente) und ihren Tipps zur Altersvorsorge immer mal wieder für Magengrummeln in der Branche. Wie sorgt der Vorstand der Stiftung Warentest aber selbst für Alter vor? Das erfahren Sie hier.

Mit einer schuldenfreien Immobilie, der Altersversorgung der Stiftung Warentest und dem „Pantoffel-Portfolio“ von Finanztest sorgt Stiftung-Warentest-Vorstand Hubertus Primus fürs Alter vor. Gerade das Pantoffel-Portfolio, das da besteht aus einem Aktien-Indexfonds und einem Tagesgeldkonto, sei ein guter Ansatz, Geld für das Alter zurückzulegen, gibt Primus in einem Interview mit dem Portal „t-online.de“ an.

 

Nur auf Aktien zu setzen, sei dagegen keine gute Empfehlung. Und aktiv gemanagte Aktienfonds seien häufig teuer. Daher blieben die Indexfonds mit ihren niedrigen Gebühren als gute Wahl. Eine Anlage am Finanzmarkt sei wegen der anhaltenden niedrigen Zinsen derzeit alternativlos, findet Primus. „Das Geld sollte nicht auf dem Sparbuch versauern“, sagt er.

Die Riester-Rente hält der Stiftung-Warentest-Vorstand nach wie vor für „zu bürokratisch und zu kostenintensiv“, gibt er im Gespräch weiter an. „Wir haben das Riestern trotzdem immer noch empfohlen, weil die Alternativen fehlen“, so Primus. Gerade für Menschen mit mehreren Kindern lohne es sich, zu riestern. Einen Blick auf die betriebliche Altersversorgung sollten Menschen, die ihre Rente aufpäppeln wollen, auch richten, empfiehlt Primus. Die private Rentenversicherung und die Lebensversicherung hält der Vorstand dagegen für verzichtbar.

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