Die Riester-Rente unterstützt die private Altersvorsorge. Doch die Versicherungsprodukte verzeichnen seit ein paar Jahren einen stetigen Rückgang. © dpa/picture alliance
  • Von Manila Klafack
  • 04.07.2018 um 10:18
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Die Zahl der Riester-Versicherungen und Riester-Banksparpläne ist auch im ersten Quartal 2018 gesunken. Riester-Fondsparpläne und Wohn-Riester-Verträge werden dagegen immer beliebter. Das zeigen aktuelle Zahlen des Bundesarbeitsministeriums.

Um die Riester-Versicherungen und Riester-Banksparpläne ist es derzeit nicht allzu gut bestellt. So gab es im ersten Quartal 2018 rund 10,84 Millionen Riester-Versicherungsverträge. Damit setzt sich der seit dem Jahr 2012 zu beobachtende Abwärtstrend fort. Damals lag die Zahl noch bei etwa 11,02 Millionen Verträgen, Ende 2017 waren es 10,86 Millionen.

Die Zahl der Riester-Banksparpläne hat seit dem Höchststand im Jahr 2014 (814.000 Verträge) ebenfalls weiter abgebaut. Ende 2017 waren es noch 726.000 Verträge, jetzt liegt die Zahl bei circa 715.000 Stück.

Das geht aus der aktuellen Statistik zur Riester-Rente des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) hervor. Insgesamt betrachtet, haben rund 16,58 Millionen Menschen in Deutschland einen Riester-Vertrag. Das bedeutet einen leichten Rückgang von rund 9.000 Verträgen gegenüber dem Jahr 2017.

Weiterhin Zuwächse verzeichnen die Bereiche Riester-Fondssparpläne und Wohn-Riester. Bei den Investment-Verträgen sind in den vergangenen fünf Jahren rund 263.000 Neuabschlüsse hinzugekommen. Der Bestand beläuft sich Ende März 2018 auf etwa 3,25 Millionen Verträge (Ende 2017: 3,23 Millionen Verträge). Bei Wohn-Riester hat sich die Zahl von 953.000 Verträgen Ende des Jahres 2012 bis auf 1,77 Millionen im ersten Quartal dieses Jahres beinahe verdoppelt.

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Manila Klafack

Manila Klafack ist Redakteurin bei Pfefferminzia. Nach ihrer Ausbildung zur Redakteurin verantwortete sie zuvor in verschiedenen mittelständischen Unternehmen den Bereich der Öffentlichkeitsarbeit.

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