Eine Frau sitzt einsam am Fenster: Das weibliche Geschlecht ist etwas häufiger von psychischen Krankheiten betroffen. © Pixabay
  • Von Juliana Demski
  • 23.06.2020 um 16:22
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Im Jahr 2019 nahm die gesetzliche Rentenversicherung rund 161.500 neue Erwerbsminderungsrentner auf – und nach wie vor waren psychische Erkrankungen am häufigsten verantwortlich für den unfreiwilligen Berufsausstieg. Das zeigen aktuelle Zahlen der Rentenkasse.

Von den rund 161.500 neuen Erwerbsminderungsrentnern des vergangenen Jahres hatten 67.321 eine psychische Erkrankung. Das macht einen Anteil von 41,7 Prozent, wie die gesetzliche Rentenversicherung bekannt gab. Frauen (47,8 Prozent) sind laut der Statistik etwas häufiger von psychischen Erkrankungen betroffen als Männer (35,3 Prozent).

Deutlich hinter den psychischen Erkrankungen auf Platz 2 und 3 lagen Krebserkrankungen mit rund 22.800 (14,1 Prozent) und orthopädische Erkrankungen mit rund 20.200 (12,5 Prozent). Krankheiten des Nervensystems (7,3 Prozent), zerebrovaskuläre Erkrankungen (4,5 Prozent) sowie Krankheiten des Verdauungs- und des Atmungssystems (jeweils knapp 3,5 Prozent) waren vergleichsweise selten Grund für eine Erwerbsunfähigkeit.

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Juliana Demski

Juliana Demski ist Werksstudentin bei Pfefferminzia und unterstützt die Redaktion in der täglichen Berichterstattung.

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