Staatliche Förderung der Altersvorsorge „Die Riester-Rente lohnt sich doch“

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Immer wieder wird die Riester-Rente als teuer und ineffizient kritisiert. Viele Menschen verzichten daher darauf, zu riestern. Stimmen die Vorurteile aber überhaupt? Das erfahren Sie hier.

| , aktualisiert am 07.01.2019 14:42  Drucken

Ein Abschaffen des Produkts kommt für den Experten der Condor nicht in Frage. „Wir sehen, dass die Lücken in der gesetzlichen Rente immer weiter aufreißen. Schauen Sie sich die durchschnittlichen Höhen der gezahlten Erstrenten aktuell an und vergleichen Sie diese mit ihren eigenen monatlichen Fixkosten. Dann fängt man an zu grübeln“, so Wolter. „Im Schnitt bekommt man 800 Euro Rente. Wenn Sie 600 Euro Kaltmiete haben, dann können Sie überlegen, ob Sie lieber wohnen oder essen wollen.“

Riester wäre einfacher zu vermitteln, wenn es auf die Altersabsicherung konkretisiert wäre und einfachere Regelungen enthielte, so Wolter weiter. Statt Wohn-Riester sollten für die Wohnungsbildung besser eigenständige Förderprogramme aufgelegt werden. Auch die mangelnde Austauschbarkeit sei ein Problem. „Sie haben zwar immer das Recht, den Riester-Vertrag aufzulösen. Aber Sie finden dann oft keinen anderen Anbieter mehr, die sie nimmt. Und wenn ihr Anbieter zu Beginn der Rentenphase keine gute Rentenleistung anbietet, sind sie gefangen“, so Wolter.

Pfefferminzia-Zukunftstag 2019

Durchblick – der zweite Zukunftstag für Versicherungsprofis fand dieses Mal am 21. Mai in Köln statt. Hoch über den Dächern der Rhein-Metropole tauschten sich rund 100 Teilnehmer mit namhaften Referenten und Ausstellern über Zukunftsthemen in der Assekuranz aus. Verschaffen Sie sich hier einen Eindruck von der Veranstaltung.

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