Sparpotenzial durch jährliche Zahlung Jeder zweite Deutsche zahlt zu viel für seine Kfz-Versicherung

Autos im Stau: Die Hälfte der Deutschen geben für ihre Kfz-Versicherung zu viel aus, weil sie die Prämie nicht jährlich zahlen.
Autos im Stau: Die Hälfte der Deutschen geben für ihre Kfz-Versicherung zu viel aus, weil sie die Prämie nicht jährlich zahlen. © Getty Images

Rund 640 Millionen Euro zu viel bezahlen die Deutschen für ihre Kfz-Versicherung. Hier gibt es Tipps, wie man das Sparpotenzial heben kann.

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Wer die Prämie für seine Kfz-Versicherung für das ganze Jahr im Voraus zahlt, spart bis zu 32 Euro im Jahr. Doch das macht nur jeder zweite Deutsche. 40 Prozent der Verbraucher überweisen ihr Geld dagegen monatlich oder vierteljährlich, was im Schnitt über 8 Prozent teurer ist. 

Weitere 10 Prozent überweisen halbjährlich und bezahlen somit durchschnittlich 4 Prozent (15 Euro) mehr. Auf diese Weise geben die Deutschen 640 Millionen Euro zu viel an den Kfz-Prämien aus. Das berechnete das gemeinnützige Online-Verbrauchermagazin Finanztip aufgrund der Zahlen des Vergleichsportal Check24.

„Vielen Menschen ist die einmalige Belastung zum Jahresanfang zu hoch“, sagt Saidi Sulilatu von Finanztip. „Wem es aber möglich ist, sollte auf jährliche Zahlung umstellen und die Beiträge monatlich auf ein Tagesgeldkonto legen“, fügt Sulilatu hinzu.

Laut Finanztip zahlt ein Deutscher im Schnitt 390 Euro für seine Kfz-Versicherung. Für eine Vollkasko, die 56 Prozent der deutschen Autobesitzer haben, sind es noch mehr. Für sie lohne es sich besonders, auf die Überweisung einmal im Jahr umzusteigen.
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