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Sondierungsgespräche Festgezurrtes Rentenniveau kostet über 38 Milliarden Euro

Ein älterer Mann macht einen Spaziergang: Ein stabiles Rentenniveau kann teuer werden.
Ein älterer Mann macht einen Spaziergang: Ein stabiles Rentenniveau kann teuer werden. © Pixabay

Bis 2025 soll das gesetzliche Rentenniveau nicht unter den jetzigen Wert von 48 Prozent sinken. Darauf einigten sich SPD und Unionsparteien während ihrer Sondierungsgespräche. Ein teures Vorhaben, wie aktuelle Berechnungen nun zeigen.

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Ein gesetzlich festgeschriebenes Rentenniveau bis 2025, wie es Union und SPD planen, kostet die deutschen Steuerzahler wohl rund 38 Milliarden Euro. Das hat das Wirtschaftsforschungsinstitut Prognos für die Inititative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) errechnet. Die Parteien selbst haben dazu noch keine Angaben gemacht.

Laut dieser Rechnungen müssten die Beiträge zur Rentenversicherung ab 2021 schneller steigen als bei jetziger Gesetzeslage und lägen 2025 mit 21,3 Prozent dann einen Prozentpunkt höher als erwartet; also 2,7 Prozentpunkte höher als dieses Jahr. 

Der Geschäftsführer der INSM, Hubertus Pellengahr, hält wenig von den Plänen der Parteien:

„Eine gerechte Rentenpolitik erkennt man daran, dass sie die Folgen des demografischen Wandels gerecht auf alle Generationen verteilt. Die geplante schwarz-rote Koalition geht genau in die entgegengesetzte Richtung und will trotz steigender Renten einseitig die Jungen belasten.“

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