Software sagt Ende des Berufsbilds Makler voraus Warum es Makler in 20 Jahren nicht mehr geben wird

Ein Roboter der Umarmungen verteilt: Wo wird das wohl hinführen ...
Ein Roboter der Umarmungen verteilt: Wo wird das wohl hinführen ... © Getty Images

Mit einer Wahrscheinlichkeit von 91,9 Prozent wird es Versicherungsmakler in 20 Jahren nicht mehr geben. Das zumindest meint ein Prognose-Tool, das US-Wissenschaftler entwickelt haben. Es gibt für verschiedene Berufsgruppen an, ob Roboter in Zukunft ihren Job übernehmen werden. Warum Makler bald ausgedient haben und in welche Berufe ein Wechsel für sie lohnt.

| , aktualisiert am 15.06.2015 16:07  Drucken
Eigentlich lesen wir das immer wieder – Versicherungsmakler sterben aus. Jetzt hat ein Team von Wissenschaftlern ein Analysetool entwickelt, dass genau diese Vermutung bestätigt. Gerade einmal 8,1 Prozent beträgt die Chance für Makler, in ihrem Job auf lange Sicht zu überleben. Ein Grund ist sicherlich der stetig wachsende Online-Vertrieb.

Worauf sich Makler bislang noch stützen, ist ihre Beratungsleistung. Aber auch diese wird zunehmend von verschiedenen Smartphone-Apps und sozialen Medien übernommen. Denn ihnen trägt der gemeine Internet-Nutzer über seine digitalen Fingerabdrücke inzwischen genug Informationen zu, um Bedarf und Lebenssituation einschätzen zu können.

Wenn Sie deshalb an einen Berufswechsel denken, dann lassen Sie die Finger von der Idee, auf Busfahrer oder Koch umzusatteln. Hier sind die Aussichten ähnlich schlecht. Gut sieht es hingegen für Ärzte, Lehrer, Architekten, Therapeuten und Rechtsanwälte aus. Ihre Jobs werden Roboter wohl eher nicht so schnell übernehmen können.
Pfefferminzia Event-Kalender
Pfefferminzia HIGHNOON
Pfefferminzia bestellen