Sicherheit in sozialen Netzwerken Wieviel Schutz bieten Facebook, LinkedIn und Co.?

Ein Laptop mit Social Media Icons auf dem Bildschirm steht in Hamburg im Foyer eines Einkaufszentrums.
Ein Laptop mit Social Media Icons auf dem Bildschirm steht in Hamburg im Foyer eines Einkaufszentrums. © dpa/picture alliance

Für Cyberkriminelle sind Messenger-Dienste und soziale Netzwerke ein gefundenes Fressen. Sie beherbergen einen gigantischen Fundus an Daten und persönlichen Informationen. Immerhin bilden Instagram, WhatsApp, Twitter und Co. einen nicht unbedeutenden Teil unserer täglichen Kommunikation – privat wie auch beruflich. Da stellt sich die Frage, was die Online-Konzerne unternehmen, um ihre User vor Cyberattacken zu schützen.

|  Drucken

Die 25 größten sozialen Netzwerke kommen insgesamt auf gut 13,5 Milliarden monatlich aktiv genutzte Userprofile (Stand: Januar 2018). Im Schnitt hat jeder Social-Media-Nutzer 4,2 Konten bei verschiedenen sozialen Plattformen: ein gigantischer Datenpool – der täglich von tausenden Cyberkriminellen attackiert wird. Innerhalb von 24 Stunden ist allein Facebook mit mehr als 600.000 Hacker-Angriffen konfrontiert. Erst im Oktober verschafften sich Hacker Zugriff auf 50 Millionen Facebook-Konten. Und schon wieder gibt es laut Recherchen eines russischen Ablegers der BBC einen neuen großen Facebook-Hack. Aktuell sind demnach zwischen 250.000 und 120 Millionen Accounts betroffen.

Um weitere Angriffe zu verhindern, sollten Sicherheit und Datenschutz für die Social-Media-Plattformen zu den wichtigsten Themen auf der Agenda gehören. Doch was genau tun die Sicherheitsteams von LinkedIn, Twitter und Facebook, um die sozialen Plattformen und ihre User vor Datenklau zu wappnen? Und wo hakt es?

Die größte Herausforderung – der Kampf um Sicherheit und Datenschutz
Abgesehen davon, dass sich die einzelnen Dienste unterschiedlichen Herausforderungen in punkto Datensicherheit stellen müssen, gibt es doch einige Gemeinsamkeiten: Die meisten sozialen Netzwerke nutzen beispielsweise Prämien – Bug-Bounty-Programme –, die sogenannte White-Hat-Hacker dazu motivieren sollen, Schwachstellen zu finden und aufzudecken.

Darüber hinaus hat jede Plattform ihre eigenen Strategien, um die Sicherheit der eigenen User-Gemeinschaft zu erhöhen. Via Cluster-Analyse wehrt sich LinkedIn gegen Fake-Accounts, Twitter vertraut seiner Content Security Policy (CSP), um Hacks über Javascript Einhalt zu gebieten. Außerdem ist der Mikrobloggingdienst der Auffassung, die Zahl automatisierter Bots durch seine Sicherheitsbestimmungen reduzieren zu können. Facebook öffnet derweil das Tor-Netzwerk und VPN. Doch ob die Konzerne den Kampf für Sicherheit und Datenschutz gewinnen, ist weiterhin fraglich.

Verbraucherzentrale NRW bemängelt unzureichenden Datenschutz

Verbraucherschützer der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen bemängeln in einer aktuellen Studie, dass User der gängigsten sozialen Netzwerke auch nach Inkrafttreten der neuen Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) kaum nachvollziehen können, wie ihre Daten verarbeitet werden. Datenschutzrelevante Voreinstellungen seien demnach nicht immer datenschutzfreundlich gestaltet.

Instagram, WhatsApp, Facebook, Twitter, Snapchat und LinkedIn fordere die Nutzer beispielsweise auf, Handy-Kontakte an den Anbieter zu übertragen: Voreinstellungen, die den Datenschutzbestimmungen in keinster Weise entsprechen. Lediglich Pinterest und YouTube würden nicht darum bitten, die privaten Kontakte weiterzugeben.

Ebenfalls bedenklich: Die meisten Anbieter fragen ihre User nach ihren Mobilfunk-Nummern.  Da aber die meisten Nutzer in der Regel nur ein Smartphone für private Zwecke besitzen, könnten die Anwender sehr eindeutig identifiziert werden – und das zum Teil übergreifend für mehrere Plattformen gleichzeitig.

Um das Thema Cyberkriminalität ganzheitlich in den Griff zu bekommen, müssen die wachsenden Sicherheitsteams der Social-Media-Plattformen also noch einiges lernen – angefangen bei der noch unzureichenden Kontrolle über die personenbezogenen Daten seitens der Nutzer.

Hereinspaziert, liebe Hacker – Passwortschutz mangelhaft

Andererseits müssen sich diese zum Teil auch an ihre eigene Nase fassen. Denn bei vielen ist nach wie vor das Sicherheitsverständnis mangelhaft. Lediglich 18 Prozent der Amerikaner gaben in einer kürzlichen Umfrage an, ihr Social-Media-Passwort in regelmäßigen Abständen zu wechseln. Hierzulande sieht das Verantwortungsbewusstsein für die persönlichen Daten nicht besser aus.  Über 60 Prozent der Deutschen benutzen ein und dasselbe Passwort für gleich mehrere ihrer Online-Konten – eine Einladung für jeden Hacker.

Versicherungsschutz gegen Onlinekriminalität
Werbung

Inter Cyberguard

Der Inter CyberGuard bietet einen verlässlichen Komplettschutz gegen die zunehmenden Gefahren aus dem Internet. Ob Hackerangriffe auf Konten und Zugangsdaten oder Einkäufe bei betrügerischen Onlineshops – der Inter CyberGuard schützt mit einer Kombination aus finanzieller Absicherung und Sicherheitssoftware inklusive Daten-Backup.
Regelmäßig durchgeführte Produktvergleiche bestätigen die hervorragenden Leistungen des Inter CyberGuards.

Neugierig geworden? Dann erfahren Sie hier mehr:

Innovationspreis der Assekuranz
Werbung

Inter Cyberguard

„The Winner is Inter CyberGuard“ – heißt es bei der diesjährigen Verleihung des Innovationspreises der Assekuranz in Köln. Der Komplettschutz der Inter gegen Onlinekriminalität räumt in allen drei Kategorien der Sachversicherung „Gold“ ab: Beim Produktdesign, beim Kundennutzen und bei der Digitalisierung. Hier geht es zur Berichterstattung.

Leistungsübersicht
Werbung

Inter Cyberguard

Absicherung gegen zunehmende Gefahren im Internet: So sichert der Inter CyberGuard Ihre Kunden im Netz.

MEHR ERFAHREN

Private Cyberversicherungen im Vergleich
Werbung

Inter Cyberguard

Das unabhängige Analysehaus Ascore Das Scoring hat als erstes Unternehmen private Cyberversicherungen unter die Lupe genommen. Verglichen wurden Aspekte wie allgemeine Merkmale, Online-Banking und -Handel, Datenbeschädigung, Cybermobbing, Persönlichkeitsschutz und Sicherheitssoftware. Die Analyse bietet Maklern eine Orientierungshilfe für die Produktauswahl.

Hier geht´s zum Scoring.:

Norton erklärt Ransomware
Werbung

Dem Begriff ist vermutlich jeder bereits begegnet. Doch was genau ist Ransomware und wie kann man sich davor schützen? Der Symantec Sicherheits-Experte Candid Wüest erklärt im Video, wie man im Schadenfall seine Daten retten kann und sich vor der Erpressersoftware schützt.

Wie Hacker Passwörter abgreifen
Werbung

Mit welchen Methoden versuchen Hacker, Passwörter zu stehlen? Und wie kann man starke und sichere Kennwörter entwickeln, um sich vor Angriffen auf private Daten zu schützen? Das erfahren Sie in einem kurzen Video von Norton Security.

So schützt Norton
Werbung

INTER Cyberguard

Sicherheitssoftware inklusive: Erfahren Sie, welche Schutzfunktionen Norton für welche Geräte hat.

Meistgelesen
Werbung

Wer sich bei Facebook anmeldet, spielt dieses Spiel freiwillig mit

Artikel lesen

„Viele Menschen verhalten sich gefährlich leichtsinnig“

Artikel lesen

Selbsttest: Wie gefährdet sind Sie im Netz?

Artikel lesen
Pfefferminzia HIGHNOON
Newsletter
Werbung

Bringen Sie sich jeden Montag und Donnerstag auf den aktuellen Branchen-Stand und melden Sie sich hier zu unserem Newsletter an.

 Abonnieren    Impressum    Datenschutzerklärung    Mediadaten    RSS    Über uns