Sebastian Heithoff (links, angestellter Berater der Firma .dotkomm) und Alexander Wild (Gothaer Bezirksdirektor in Kassel) erklären in einer achtteiligen Artikelserie. wie Vertriebler die digitale Transformation ihres Betriebs erfolgreich vorantreiben können. © .dotkomm/Gothaer
  • Von Redaktion
  • 21.01.2020 um 12:59
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Wie gelingen die ersten Schritte einer Versicherungsagentur oder eines Maklerbetriebs auf dem Weg zur digitalen Transformation? Dieser Frage widmen sich Alexander Wild (Gothaer Bezirksdirektor in Kassel) und Sebastian Heithoff (angestellter Berater der Firma .dotkomm) in einer achtteiligen Serie. Teil 3 befasst sich mit der Kommunikation über Social Media.

Hinweis: Den ersten Teil dieses Textes hat Alexander Wild, Gothaer-Bezirksdirektor in Kassel, geschrieben. Sein Co-Autor Sebastian Heithoff (angestellter Berater der Firma .dotkomm) hat am Ende des Textes seine Gedanken ergänzt.

Ihr habt also jetzt Eure Themen und Eure Zielgruppe definiert. Als nächstes solltet Ihr klare Regeln für Euch selbst beziehungsweise für Euer Team festlegen. Wer postet wann was? Wer übernimmt die Stellvertretung. Achtet auf Bildrechte und Autorenrechte. Warum nicht eigene Fotos posten? Oder eigene Texte? Wenn Ihr nur das postet, was jemand anderes gepostet hat, oder vielleicht sogar viele andere, was unterscheidet Euch dann? Wo ist das Alleinstellungsmerkmal bei Euch?

Ganz ehrlich: Ein echtes Alleinstellungsmerkmal gibt es wohl nur über spezielle Produktangebote oder Produktkenntnisse. Diese gilt es dann auch in den Vordergrund zu rücken. Eine Agentur wie unsere formuliert ähnliche Dinge wie viele andere auch: „Eine offene und ehrliche Beratung, die den Kunden und nicht den eigenen Verdienst in den Mittelpunkt stellt. Hinzu kommt eine exzellente Erreichbarkeit über alle bekannten Medien mit gleichzeitig schnellstmöglichem Antwort-Versprechen.”

Ich kenne viele Agenturen, die sich ähnlich definieren und die Kunden hören auch selten etwas anderes, oder? Man muss nicht besonders hip sein oder wahnsinnig witzig – und viele können diesen Anspruch auch gar nicht erfüllen. Aber wenn ich als Unternehmer die oben genannten Punkte anbiete und sichtbar mache, bin ich auf einem sehr guten Weg und werde ganz sicher Erfolg haben. Nicht zuletzt auch, weil viele sich mit dem Versprechen an den Kunden wenden, aber eine ganze Menge ihr Versprechen nicht durchhalten und zum Beispiel schlecht erreichbar sind oder langsam antworten.

Die geschäftliche und die private Seite

Berücksichtigt bitte noch einen wichtigen Punkt, den man für sich entscheiden muss (bei Facebook): Wenn Ihr Euch für eine Unternehmensseite entscheidet, müsst Ihr Euch konsequenterweise auch für eine private Seite entscheiden. Ihr solltet dann darauf achten, dass es eventuell Freundschaftsanfragen von Kunden gibt. Wenn Ihr diese nicht annehmt, wird man Euch vielleicht darauf ansprechen. Was sagt Ihr dann? Wenn Ihr die Anfragen annehmt, solltet Ihr, noch stärker als sonst darauf achten, was Ihr postet.

Hier sind wir wieder beim Ausgangspunkt. In einem Kundengespräch ist eine hitzige Auseinandersetzung über politische Parteien oft nicht sonderlich hilfreich oder gar sinnvoll und daher eher zu vermeiden. Aber damit eines klar ist: Ihr sollt Euch nicht verstellen. Ihr sollt jedoch Respekt vor dem Verbreitungsgrad in den Sozialen Medien haben.

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