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Schluss mit keiner Ahnung App will finanzielle Bildung lehren

App statt Bücherstapel: Die geplante App Fin-Gym soll Verbrauchern Finanzwissen beibringen.
App statt Bücherstapel: Die geplante App Fin-Gym soll Verbrauchern Finanzwissen beibringen. © dpa/picture alliance

Ein Lernprogramm auf dem Smartphone ist nichts Neues. Menschen über eine App finanziell zu bilden, dagegen schon. Wir erklären, was es mit der geplanten App „Fin-Gym“ auf sich hat.

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Die beiden Gründer Franziska Luh und Thorsten Stoll haben sich Gedanken dazu gemacht, wo das Problem vieler Deutscher liegt. Und kamen zu dem Schluss: Viele haben einfach keine Ahnung von Finanzen. An dieser Bildungslücke wollen die beiden nun mit ihrer geplanten App Fin-Gym ansetzen, berichtet das Portal Gründerszene.



An erster Stelle steht dabei: einen Überblick schaffen. Dazu zählt beispielsweise die Überprüfung der eigenen Unterlagen. Ist alles vorhanden? Ist alles richtig geordnet? Welche Unterlagen sind wichtig für die Steuer?

Alsdann geht es in sechs Modulen mit dem Wissensaufbau weiter. Die Module sind Budget, Vermögen- und Finanzplan, Absicherung, Versicherung, Steuern, Kredit und Scoring. In Webinaren, Präsenz-Trainings und kleinen Wissenstests werden hier Grundlagen vermittelt. Zwölf Wochen sind für den grundlegenden Durchlauf vorgesehen. Danach stehen komplexere Themen wie die Finanzierung einer Immobilie auf dem Programm. Wer ein Thema abgeschlossen hat, erhält Punkte. Diese sind nötig, um weiterführende Themen freizuschalten.

Noch ist das alles aber Planung. Die beiden Gründer arbeiten gerade an der App und einer Browser-basierten Plattform des Programms. Das Projekt finanzieren die beiden bislang vor allem selbst, gerade gab es aber auch eine Finanzspritze von Comdirect dazu.
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