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Schlechte Nachrichten für Makler, Bankberater & Co. Deutsche vertrauen bei der Altersvorsorge lieber der eigenen Expertise

Die 81-Jährige Rita Schlee bei der Seniorengymnastik in Mainz: Viele Deutsche wollen in Sachen Altersvorsorge lieber selbst am Ball bleiben. Makler und Bankberater sind dagegen in ihrer Gunst eher abgeschlagen.
Die 81-Jährige Rita Schlee bei der Seniorengymnastik in Mainz: Viele Deutsche wollen in Sachen Altersvorsorge lieber selbst am Ball bleiben. Makler und Bankberater sind dagegen in ihrer Gunst eher abgeschlagen. © dpa/picture alliance

Beim Thema Altersvorsorge ist das Vertrauen in Makler, Bankberater & Co. eher gering ausgeprägt. Mehr als 50 Prozent der Deutschen setzen hier lieber auf die eigene Expertise, wie eine Online-Befragung zum Thema „Ganzheitliches Vorsorgemanagement“ des Beratungsunternehmens PwC zeigt. Dabei ist der Bedarf nach der Beratung in diesem Feld groß.

| , aktualisiert am 02.05.2017 17:10  Drucken

Auf die Frage „Wem trauen Sie am ehesten zu, zum Thema Altersvorsorge kompetent beraten zu können?“ antworten 52 Prozent der Befragten mit „Dazu vertraue ich nur mir selbst“. An zweite Stelle schiebt sich weit abgeschlagen mit 15 Prozent die eigene Versicherung, unabhängige Berater wie Makler landen mit 14 Prozent auf Platz 3. Nur 9 Prozent verorten in ihrer Bank eine Beratungskompetenz zum Thema Altersvorsorge. Der Staat folgt dahinter mit 8 Prozent.

Was der Berater vor allem leisten müsste, um die Befragte zufrieden zu stellen, ist dem Kunden einen Überblick über heutige und zukünftige Rentenansprüche zu verschaffen. 42 Prozent halten das für „sehr wichtig“. Dass man alle Vorsorgearten, also staatliche, betriebliche und private Vorsorge, in einem abgebildet bekommt ist für 36 Prozent „sehr wichtig“.

>>> Hier geht es zu den Umfrage-Ergebnissen

Dass die Deutschen einen klaren Bedarf nach Altersvorsorge-Beratung haben, zeigt ein anderes Ergebnis der Umfrage. So meinen nur 33 Prozent, dass sie genau wissen, wie hoch ihre gesetzliche Rentenhöhe zum jetzigen Zeitpunkt ist. 41 Prozent haben nur eine ungefähre Vorstellung und 21 Prozent wissen es nicht.

Mehr als jeder Fünfte befürchtet, im Alter von Armut betroffen zu sein. 12 Prozent der Befragte geben an, dass sie sich finanziell gern besser für das Alter rüsten würden, aber nicht genau wüssten, wo sie anfangen sollen.

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