Rund 600 Stellen sollen wegfallen, auch im Vertrieb Talanx und Arbeitnehmervertreter sprechen über Stellenabbau

Jan Wicke ist Vorstandsvorsitzender der Talanx Deutschland.
Jan Wicke ist Vorstandsvorsitzender der Talanx Deutschland. © Talanx

Die Unternehmensleitung der Talanx und der Betriebsrat des Konzerns besprechen ab sofort die Details des angekündigten Stellenabbaus in der Privat- und Firmenversicherung. Über 600 Stellen sollen bis zum Jahr 2020 wegfallen – auch im Vertrieb. Dadurch will die Versicherungsgruppe wettbewerbsfähiger werden.

|  Drucken
„Alle Beteiligten eint der Wille, das deutsche Lebensversicherungsgeschäft sowie das Schaden/Unfallgeschäft nachhaltig wettbewerbsfähiger zu machen. Die geplanten personellen Einschnitte sind in diesem Zuge leider unvermeidbar. Gemeinsam mit den Arbeitnehmervertretern arbeiten wir nun an einer möglichst sozialverträglichen Umsetzung“, sagt Jan Wicke, Vorstandsvorsitzender der Talanx Deutschland.

Bis 2020 will der Konzern rund 600 Stellen vor allem im HDI Kundenservice abbauen. Außerdem ist auch die HDI Vertriebs AG betroffen. Konkrete Angaben, wie viele Menschen hier ihren Job verlieren könnten, soll es im 1. Quartal 2016 geben. Der Geschäftsbereich Privat- und Firmenversicherung Deutschland umfasst rund 5.000 Mitarbeiter. Erste Ergebnisse der jetzigen Gespräche soll es im Frühsommer 2016 geben.

Die geplanten Maßnahmen sind Teil eines umfangreichen Investitions-, Wachstums- und Kostenprogramms im deutschen Privat- und Firmenkundengeschäft von Talanx. Ziel ist es, durch die konsequente Automatisierung und Digitalisierung von Geschäftsprozessen deutlich effizienter zu werden (wir berichteten).
Pfefferminzia HIGHNOON
Pfefferminzia bestellen