Rund 52 Millionen Euro frisches Kapital Deutsche Familienversicherung schafft den Gang an die Börse

Szene aus einem Youtube-Video der Deutschen Familienversicherung zum Börsengang am 4. Dezember 2018. Theodor Weimar, Chef der Frankfurter Börse (dritter v.r.) mit dem Vorstand der DFV (von rechts): Stefan M. Knoll, Stephan Schinnenburg, Michael Morgenstern und Marcus Wollny.
Szene aus einem Youtube-Video der Deutschen Familienversicherung zum Börsengang am 4. Dezember 2018. Theodor Weimar, Chef der Frankfurter Börse (dritter v.r.) mit dem Vorstand der DFV (von rechts): Stefan M. Knoll, Stephan Schinnenburg, Michael Morgenstern und Marcus Wollny. © Screenshot Youtube

Die DFV Deutsche Familienversicherung hat im Dezember den Schritt zu einer Aktiengesellschaft vollzogen. Das Unternehmen ist nun an der Frankfurter Wertpapierbörse gelistet. Ankerinvestor mit Aktien im Wert von rund 25 Millionen Euro ist die VPV Lebensversicherung.

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Den ersten geplanten Börsengang im November 2018 sagte die Deutsche Familienversicherung (DFV) wegen eines zu schwierigen Kapitalmarktumfelds ab, Anfang Dezember hat es dann aber geklappt. Die DFV ist nun eine Aktiengesellschaft.

Kurz nach dem Börsenstart (hier geht es zum entsprechenden Youtube-Video der DFV) am 4. Dezember notierte die DFV-Aktie zu einem Kurs von 12,30 Euro – und damit leicht über dem Ausgabepreis von 12,00 Euro. Durch die Ausgabe der Aktien hat die DFV rund 52 Millionen Euro frisches Kapital bekommen. Als Ankerinvestor fungiert dabei die VPV Lebensversicherung. Sie kaufte Wertpapiere in Höhe von rund 25 Millionen Euro und hält damit nun etwa 15 Prozent der Aktien.

In die Zukunft schaut das Unternehmen optimistisch. Rund 80 Prozent der Neukunden kommen laut Angaben der DFV über den digitalen Direktvertrieb, Online (Google, Bing, Affiliate) und DRTV zum Unternehmen. Im Bereich der Krankenzusatzversicherung will das Insurtech hierzulande zum Marktführer aufsteigen.

„Die Möglichkeit, durch den Börsengang neben transaktionsbezogener Werbung verstärkt in direkten und digitalen Vertrieb investieren zu können, wird unserer Ansicht nach zu einem starken Anstieg des Neukundengeschäfts führen“, sagt Stefan M. Knoll, Gründer und Geschäftsführer des Versicherers.

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