Roboberater, Big Data, Alleskönner-Apps Das sind die Zukunftstrends der Versicherungsbranche

Volker P. Andelfinger gehört zum Team von IIC Solutions.
Volker P. Andelfinger gehört zum Team von IIC Solutions. © IIC Solutions

Das Geschäft mit Kfz-Policen trifft es als erstes, ist sich Volker Andelfinger sicher. Aber auch alle anderen Sparten der Assekuranz seien von der Entwicklung hin zu sogenannten Roboberatern betroffen. Doch der Trend- und Zukunftsforscher erkennt auch Grenzen für Fintechs.

| , aktualisiert am 15.12.2015 13:40  Drucken
Viele Online-Anbieter und Apps erfüllen zwar spezifische Funktionen. Doch es gebe „keine, die alles kann“, so Andelfinger. Das sei für die Nutzer unpraktisch, da sie mehrere Programme für ihre unterschiedlichen Verträge verwenden müssen. Allround-Lösungen für dieses Problem kämen allerdings von Maklerpools.

Auch bei der Beratung zu allen Finanz- und Versicherungsfragen sagt Andelfinger einen Umbruch voraus – und zwar „sehr, sehr schnell“, zitiert ihn die österreichische Ausgabe des Versicherungsjournals. Ebenso betroffen sei das Schadenmanagement der Versicherer, das bis 2025 „weitgehend automatisiert“ sein könne.

Bei der Einschätzung von Risiken und Preiskalkulation wiederum käme der Assekuranz immer stärker die moderne IT zur Analyse riesiger Datenmengen zu Hilfe. Mit ihr könnten aber auch fingierte Schadensmeldungen leichter aufgedeckt werden, so der Buchautor, der für die deutsche Unternehmensberatung IIC Solutions Versicherer und Finanzdienstleister berät.
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