Risikoleben Günstig ist nicht besser

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Billig ist nicht unbedingt gut. Das gilt auch für Risikolebensversicherungen. Das Institut für Vorsorge und Finanzplanung (IVFP) hat rund 80 Tarife von 61 Anbietern untersucht. Danach halten günstige Tarife nicht immer, was sie versprechen.

Letztlich entscheiden laut IVFP persönliche Lebensumstände über das beste Produkt und den Preis. Frank Nobis, Geschäftsführer des Instituts: „Wir erleben, dass Tarife, die zunächst nicht zu den preiswertesten gehören, sich bei der persönlichen Berechnung als höchst interessant erweisen können.“

Für den Vergleich hat das IVFP alle Tarife in Basis- und Premium-Deckung unterteilt. Erstere sichern allein das Todesfallrisiko ab. Die höherwertigen Angebote sind mit zusätzlichen Optionen aufgepeppt. Wer beispielsweise schwer erkrankt, kann sich einen Teil der Versicherungssumme auszahlen lassen. Oder man darf den Versicherungsschutz nachträglich ohne neue Gesundheitsprüfung anheben. Laut Institut geht der Markttrend klar in Richtung Mehrwert.

Weitere Kriterien waren der Beruf (Angestellter / Handwerker) und die Frage nach dem blauen Dunst. Es ging um 150.000 Euro Versicherungssumme für 30- und 40-Jährige. Vier Teilergebnisse führten zur Gesamtnote. Preis und Leistung gewichteten die Analysten mit 50 Prozent. Die Qualität des Anbieters floss nur mit 20 Prozent ein. Hintergrund hierfür sei die gegenüber Rentenpolicen geringere Vertragslaufzeit.

Grundsätzlich am billigsten schnitten die Direktversicherer ab. Aber: Raucher fahren beispielsweise mit der R+V nicht minder gut. Als beste Versicherer in den untersuchten Bereichen nennt das IVFP die Bayern-Versicherung, Europa, Allianz, R+V, Huk-Coburg und Hannoversche.

Hier ist die Tabelle mit den besten Versicherern für einen angestellten Nichtraucher, einmal im Basistarif:

Und einmal im Premium-Tarif:

Und hier kommt die Tabelle für einen angestellten Raucher im Basis-Tarif:

Und im Premium-Tarif:

Weitere Tabellen finden Sie hier.

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