Eine Familie im Skiurlaub: Unfälle auf der Piste passieren häufig und kosten eine Menge Geld. © picture alliance/Martin Schutt/dpa-Zentralbild/dpa
  • Von Juliana Demski
  • 16.12.2019 um 02:59
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Wer die noch junge Wintersaison dazu nutzt, um auf die Bretter zu steigen, sollte gut Acht geben. Jeder fünfte Sportunfall passiert beim Skifahren, wie der Versicherungsverband GDV bekannt gab. Verletzungen auf der Piste sind demnach nicht nur häufig – sie gehen auch besonders ins Geld, wie ein Vergleich mit anderen Sportarten zeigt.

Der Branchenverband GDV geht davon aus, dass täglich rund 100 Skiunfälle passieren. Pro Saison verletzen sich sogar 44.000 bis 46.000 deutsche Skifahrer so stark, dass sie ärztliche Hilfe brauchen. Damit ereignet sich jeder fünfte Sportunfall auf der Piste (siehe Grafik).

Besonders häufig kommt es zu Muskel- und Bänderrissen, Zerrungen und Verrenkungen – aber auch zu Knochenbrüchen. Bei etwa 40 Prozent der Unfälle sind die Beine, bei 30 Prozent die Arme betroffen, wie die Zahlen der deutschen Unfallversicherer zeigen.

Hinzu kommt ein weiteres Problem: Skiunfälle kommen nicht nur recht häufig vor, sie kosten auch viel Geld. Im Durchschnitt leisten die Unfallversicherer jedes Mal rund 7.500 Euro. Zum Vergleich: Bei Unfällen im Reitsport sind es rund 6.500 und im Fußball knapp 5.000 Euro.

Das bedeutet für skiaffine Menschen: Die richtige Absicherung muss her – sonst kann ein vermeintlich entspannender Familienurlaub schnell ein großes Loch in die Haushaltskasse reißen. Eine private Unfallversicherung übernimmt im Fall der Fälle nicht nur die Kosten für medizinische Behandlungen, betont der GDV, sie zahlt auch für erforderliche Such-, Rettungs- und Bergungsleistungen sowie den Transport nach Hause oder in ein nahegelegenes Krankenhaus.

Jeder fünfte Sportunfall ereignet sich laut GDV-Statistik auf der Piste.

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Juliana Demski

Juliana Demski ist Werksstudentin bei Pfefferminzia und unterstützt die Redaktion in der täglichen Berichterstattung.

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