Renten-Debatte Die Linke fordert Rentenniveau von 53 Prozent

Matthias Birkwald, rentenpolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke
Matthias Birkwald, rentenpolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke © dpa/picture alliance

Einhergehend mit der Renten-Reform ist auch das Rentenniveau in aller Munde. Die Linke fordert nun eine Anhebung auf 53 Prozent. Anders sei der Lebensstandard nicht zu halten, heißt es von Seiten des rentenpolitischen Sprechers der Partei, Matthias Birkwald.

24.01.2017 13:54  Drucken
Nur durch eine Anhebung des Rentenniveaus sei der Lebensstandard im Alter zu sichern, sagt  Matthias Birkwald, rentenpolitischer Sprecher der Fraktion Die Linke. Die Partei fordert daher ein Rentenniveau von 53 Prozent.

Linke und Gewerkschaften, würden dafür kämpfen, „dass die gesetzliche Rentenversicherung wieder den Lebensstandard der Rentnerinnen und Rentner sichert“. Dies könne und werde aber nur gelingen, „wenn wir den Verfall des Rentenniveaus stoppen“, so Birkwald. „Das haben alle im Bundestag vertretenen Parteien mittlerweile erkannt.“



Auch seien die Aussagen der Deutschen Rentenversicherung (wir berichteten) nur „die halbe Wahrheit“, meint Birkwald. „Ja, Altersarmut hat oft konkrete Ursachen, etwa die hohen Abschläge, die kranke Menschen treffen, der Wegfall der Rentenbeiträge bei Langzeitarbeitslosigkeit oder die Abschaffung der Rente nach Mindestentgeltpunkten. Man darf aber nicht das Kind mit dem Bade ausschütten. Genauso trifft die Absenkung des Rentenniveaus jeden einzelnen Rentner und jede einzelne Rentnerin hart“, so der rentenpolitische Sprecher weiter.
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