Der scheidende Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble: Sein Ministerium hat die Investmentsteuerreform auf den Weg gebracht. © dpa/picture alliance
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  • 18.10.2017 um 09:57, aktualisiert am 15.01.2018 um 12:23
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Mit der Reform des Investmentsteuergesetzes gilt ab 1. Januar 2018 eine neue Zeitrechnung. Wie wirkt sich diese auf Fondspolicen aus? Was Makler jetzt wissen müssen, haben wir in sechs Blöcken für Sie zusammengefasst.

4.    Kann es zu einer Doppelbesteuerung kommen?

Nein, meint Patze: „Je nach Fondstyp ist es sogar eine sehr faire Regelung.“ Allein flexible Fonds ohne feste Aktienquote in den Anlagerichtlinien seien etwas benachteiligt, so der Helvetia-Produktmanager.

„Im Versicherungsmantel droht dann eine Doppelbesteuerung, wenn die Vorbelastung im Fonds nicht ausgeglichen wird. Dies ist abhängig vom Portfolio und von der Art des Produkts“, sagt dagegen Claudia Schäfer.

Die Steuerexpertin empfiehlt Sparern daher, zusammen mit dem Berater und einem Steuerberater die Fondsauswahl und deren steuerliche Auswirkungen zu prüfen.

Anleger sollten sich beispielsweise fragen, ob sie überhaupt Fonds mit nennenswerten steuerpflichtigen inländischen Erträgen im Portfolio haben. Oder ob der Versicherer für den eigenen Rürup- oder Riester-Vertrag steuerbegünstigte Fonds oder ein Erstattungsverfahren anbietet.

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