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Reform der Betriebsrenten Nahles will Arbeitgeber von Garantien befreien

Andrea Nahles (SPD) und Wolfgang Schäuble (CDU) im Gespräch.
Andrea Nahles (SPD) und Wolfgang Schäuble (CDU) im Gespräch. © dpa/picture alliance

Das Rentenniveau sinkt mehr und mehr. Um dieses Defizit wieder zu füllen, will die Regierung die betriebliche Altersvorsorge (bAV) stärken und ihre Verbreitung erhöhen. Bisher hat viele Unternehmer abgeschreckt, dass sie Garantien bei den Betriebsrenten geben müssen. Das soll sich nun ändern.

| , aktualisiert am 08.09.2016 16:10  Drucken
Viele Unternehmen – und dabei gerade die kleineren – schreckt die Pflicht zur Garantie in der betrieblichen Altersvorsorge davon ab, ihren Mitarbeitern eine selbige anzubieten. So haben bei Unternehmen mit weniger als 10 Beschäftigten nur 30 Prozent der Mitarbeiter eine betriebliche Altersversorgung.



Diese schlechten Zahlen haben ihren Grund vor allem darin, dass Unternehmen über Jahrzehnte dafür haften, dass eine Betriebsrente später gezahlt wird. Zwar sind sie in den meisten Fällen abgesichert, falls alle Stricke reißen haftet am Ende aber der Arbeitgeber.

Reine Beitragszusage statt Kostenrisiko

Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles will diese Garantie nun abschaffen. Wie die Stuttgarter Zeitung berichtet, hat sie sich mit dem Bundesfinanzministerium auf diesen Punkt der bAV-Reform geeinigt.

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Stattdessen sollen die Betriebe künftig nur noch verpflichtet sein, Beiträge für die betriebliche Altersvorsorge abzuführen. Das wäre eine reine Beitragszusage und könnte dem Betrieb eine noch nie dagewesene Kostensicherheit geben, sagen Experten in einer Studie zum Thema. Die Kosten seien für das Unternehmen mit der Festlegung des Beitrags dann nämlich fixiert.
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