Justitia, Göttin der Gerechtigkeit (hier am Gerechtigkeitsbrunnen in Frankfurt am Main) – laut Check24 suchen aktuell viele Deutsche Rat bei ihrer Rechtsschutzversicherung in Sachen Arbeitsrechtsschutz. © dpa/ picture-alliance/ Daniel Reinhardt
  • Von Manila Klafack
  • 12.05.2020 um 10:47
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Kurzarbeit oder Entlassungen – die Zwangsschließungen seit März kosteten und kosten viele Deutsche ihren Job. Das Online-Vergleichsportal Check24 verzeichnet daher derzeit eine deutlich gestiegene Nachfrage nach Rechtsberatung zum Verlust des Arbeitsplatzes. Auch Mietstundungen wegen eines geringeren Einkommens, seien ein großes Thema.

Jede dritte Anfrage zur Rechtsschutzversicherung, die aktuell beim Online-Vergleichsportal Check24 eingeht, dreht sich um den Verlust des Arbeitsplatzes. Im Vergleich zu Januar sei das ein Plus von 300 Prozent. Ein weiteres großes Thema betreffe zudem Fragen zur Mietstundung aufgrund von Corona-bedingten Einkommensausfällen. Diese haben um etwa die Hälfte zugenommen.

Ob juristische Auseinandersetzungen mit dem Arbeitgeber oder dem Vermieter von der Rechtsschutzversicherung übernommen werden, hänge von den gewählten Bausteinen des Tarifs ab. „Sollte ein Rechtsstreit bereits im Gange sein, kann dafür keine Versicherung mehr abgeschlossen werden. Auch sollten Verbraucher beachten, dass bei den meisten Tarifen bestimmte Wartezeiten gelten, nach denen die Versicherung erst in Anspruch genommen werden kann“, sagt Leonid Karlinski, Geschäftsführer Rechtsschutzversicherungen bei Check24.

Außerdem weist Check24 darauf hin, dass ein Single bei einem Wechsel des Versicherers bis zu 203 Euro im Jahr und eine Familie bis zu 246 Euro im Jahr sparen könne. „Beim Vertragswechsel entfallen die Wartezeiten, wenn der neue Vertrag nahtlos an den alten anschließt und das Risiko bereits in der Vorversicherung abgesichert war“, erklärt Leonid Karlinski, „eine leistungsstarke Versicherung für eine Familie gibt es ab 230 Euro im Jahr.“

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Manila Klafack

Manila Klafack ist Redakteurin bei Pfefferminzia. Nach Studium und redaktioneller Ausbildung verantwortete sie zuvor in verschiedenen mittelständischen Unternehmen den Bereich der Öffentlichkeitsarbeit.

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