Assekuranz der Zukunft› zur Themenübersicht

Rechtsanwalt Norman Wirth „Das Provisionsabgabeverbot ist ein zahnloser Tiger“

Norman Wirth ist Chef der Kanzlei Wirth Rechtsanwälte in Berlin.
Norman Wirth ist Chef der Kanzlei Wirth Rechtsanwälte in Berlin. © Wirth Rechtsanwälte

Die Provisionsabgabe im Versicherungsbereich ist verboten. Das stellt das Gesetz zur Umsetzung der europäischen Versicherungsvertriebsrichtlinie IDD klar, das vor kurzem verabschiedet und am 28. Juli 2017 im Bundesgesetzblatt verkündet wurde. Allerdings gibt es davon doch einige Ausnahmen. Hier erfahren Sie mehr.

|  Drucken

Die neue Bestimmung in Paragraf 48b des IDD-Umsetzungsgesetzes untersagt es Vermittlern und Versicherungen Versicherungsnehmern, versicherten Personen und Bezugsberechtigten Sondervergütungen zu gewähren oder zu versprechen. Das Gesetz konkretisiert dann noch einmal: Eine Sondervergütung sei „insbesondere die vollständige oder teilweise Provisionsabgabe“.

Aber diese Regel hat auch Ausnahmen, weiß Rechtsanwalt Norman With: „Neben einer Bagatellgrenze von 15 Euro je Kunde, Vertrag und Jahr heißt es, dass das Provisionsabgabeverbot keine Anwendung findet, soweit die Zahlung an den Kunden zur dauerhaften Leistungserhöhung oder Prämienreduzierung des vermittelten Vertrages verwendet wird.“

Der Rechtsexperte hält davon nicht: „Ein zahnloser Tiger“, schimpft Wirth.

Denn:

„Jede Zahlung einer Versicherung oder eines Versicherungsvermittlers an den Kunden kann zumindest indirekt zur Prämienreduzierung führen. Wenn der Gesetzgeber eine transparente und verbraucherorientierte Regelung wirklich will, muss er nachbessern.“

Standard Life: Stellungnahme zu aktuellen Brexit-Plänen
Werbung


In den vergangenen Wochen wurden rund um die Brexit-Pläne der Standard Life unvollständige, zum Teil sogar falsche Informationen verbreitet.

In dieser Stellungnahme erläutert Christian Nuschele, Leiter Maklervertrieb für Deutschland, wichtige Aspekte zu den Themen Bestandsübertragung nach Irland, zu den vertraglichen Rechten der Kunden sowie zum Insolvenzschutz der Standard Life.

Das Ziel ist Klarheit – auch, um Ihnen für die Gespräche mit Ihren Kunden zu helfen.

Hier geht es zu der ausführlichen Stellungnahme.

Schutz der Kundengelder durch ein zuverlässiges Sicherheitsnetz
Werbung


Knapp 200 Jahre krisenfester Unternehmensgeschichte bezeugen, dass der Schutz und die Sicherheit der Kundengelder dem Lebensversicherer Standard Life sehr wichtig sind. Diese werden durch ein zuverlässiges Sicherheitsnetz gewährleistet – auch nach dem Brexit.

Erfahren Sie hier, wie das Sicherheitsnetz von Standard Life genau konzipiert ist und wie die einzelnen Sicherheitsmechanismen ineinandergreifen.

Die Zukunftspläne von Standard Life unter dem Dach der Phoenix Gruppe
Werbung

Seit September 2018 gehört Standard Life der Phoenix Gruppe an. Erfahren Sie im Interview mit Susan McInnes, Chefin von Standard Life und Gruppendirektorin, mehr über die Pläne von Standard Life nach der Übernahme durch den neuen Inhaber.

Altersvorsorge neu gedacht
Werbung

Das seit Jahren anhaltende Niedrigzinsumfeld verändert nachhaltig die private Altersvorsorge. Lohnen sich die als verstaubt geltenden Versicherungsprodukte überhaupt noch? Und wie können Sparer ihre Anlageziele optimal erreichen und ihr Langlebigkeitsrisiko absichern? Das erläutert Stephan Hoppe, Direktor Investmentstrategie bei Standard Life, im Interview.

Webinar-Aufzeichnung: Bestandsübertragung und Insolvenzschutz
Werbung


Sie haben das Webinar mit den Informationen rund um die von der Standard Life geplante Bestandsübertragung nach Irland und den vermeintlich fehlenden Schutz im Falle einer Insolvenz verpasst?

Womöglich haben Sie noch Fragen oder wollen Gesagtes noch einmal nachvollziehen?

Unter diesem Link gelangen Sie zur Aufzeichnung des Webinars.