Rechenbeispiel So viel muss man für eine auskömmliche Rente sparen

Ältere Dame beim Geldabheben: Damit auch im Alter noch was aus dem Geldautomat kommt, ist es wichtig, möglichst früh mit dem Sparen zu beginnen.
Ältere Dame beim Geldabheben: Damit auch im Alter noch was aus dem Geldautomat kommt, ist es wichtig, möglichst früh mit dem Sparen zu beginnen. © Getty Images

Dass man heutzutage dringend etwas für die Altersvorsorge tun sollte, dürfte inzwischen bei jedem angekommen sein. Nur – wieviel Geld sollte es sein, um den Lebensstandard im Alter halten zu können? Hier kommt die Antwort.

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Der Frage, wieviel Geld man sparen sollte, geht Holger Grethe, Gründer von Zendepot in einem Blog-Beitrag auf dem Grund.  Nicht ganz einfach wird die Rente wegen verschiedener Unbekannter. Wie hoch wird in 30 Jahren das gesetzliche Rentenniveau sein? Lebe ich nach dem Renteneintritt noch 2 oder 25 Jahre? Wie hoch wird die Geldentwertung durch Inflation sein?

1.    Frage: Wie viel brauche ich später?

Um das Problem zu lösen, geht Grethe wie folgt vor. Er projiziert als ersten Schritt den jetzigen Lebensstandard in die Zukunft – und zwar unter Berücksichtigung der Inflation. Dafür nimmt Grethe an, dass ein Sparer hat heute monatlich netto 2.000 Euro zur Verfügung hat. Dieser Sparer will in 30 Jahren in Rente gehen. Die Inflation beträgt 3 Prozent. Bei dieser Rechnung wird aus den 2.000 Euro heute satte 4.855 Euro, die der Sparer in Zukunft monatlich braucht, um den Lebensstandard zu halten.



2.    Frage: Wie lange brauche ich das Geld?

Nun gehe es darum zu überlegen, wie lange man das Geld nachher brauche. 4.855 Euro im Monat sind 58.260 Euro im Jahr. Grethe geht von 25 Jahren Ruhestand aus. Ergebnis: Der Geldbedarf liegt dann bei rund 1,5 Millionen Euro. Ein Drittel davon zieht der Experte ab, als Leistung der gesetzlichen Rente. Es bleiben also rund 975.000 Euro übrig.

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3.    Wieviel Sparrate brauche ich nun?

Um die monatliche Sparrate zu errechnen, ist eines entscheidend: die Rendite auf das angelegte Geld. Bei 2 Prozent Rendite müsste der Sparer 1.305 Euro zurücklegen – wir erinnern uns: Hier geht es um monatliche Sparraten. Sind es 4 Prozent, würde der Sparbeitrag „nur noch“ bei 974 Euro liegen.

Im weiteren Verlauf seines Blogbeitrags und Blogs generell gibt Grethe Tipps, wie man die Sparrate drücken kann. Ein Vorschlag liegt aber auf der Hand: Wer früher mit dem Sparen anfängt, ist ganz klar im Vorteil. 

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