Reaktion auf Niedrigzinsen DeAWM erhöht Mindestlaufzeiten für Altersvorsorge-Produkte

Die Zinsen befinden sich im Keller. Für Anbieter von Altersvorsorge-Produkten wird es deshalb immer schwieriger, genug Erträge zu erwirtschaften, um die Garantien an ihre Kunden zu erfüllen. Die DeAWM (ehemals DWS) zieht jetzt Konsequenzen und erhöht die Mindestlaufzeiten. Welche Produkte betroffen sind.

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Ab 15. April erhöht die Deutsche Asset und Wealth Management (DeAWM) für Neuabschlüsse in der Altersvorsorge die Mindestlaufzeiten der Ansparphase. Wie das Unternehmen mitteilt, gelten die neuen Fristen bis auf weiteres. Es sei jedoch geplant, wieder zu kürzeren Laufzeiten zurückzukehren, sobald das Zinsniveau am Markt das erlaube.

Die DeAWM begründet diesen Schritt damit, dass sie in der aktuellen Niedrigzinsphase einen immer höheren Anteil der Beiträge reservieren muss, um die Beitragsgarantien für ihre Kunden abzusichern. Dadurch stehe nur ein sehr geringer Anteil der Beiträge für eine wertsteigernde Anlage zur Verfügung. Gerade bei kurzen und mittleren Laufzeiten sei so kaum noch Renditepotenzial vorhanden, weshalb die Ansparphase verlängert werden müsste.

Überblick über die neuen Mindestlaufzeiten der betroffenen DWS-Produkte:

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