Die Scheibe eines Häuschens für Gasttrainer auf einem Fussballplatz ist kaputt: Die Analysten von Franke und Bornberg haben ihr Privathaftpflicht-Ranking aufgefrischt. © picture alliance / blickwinkel/fotototo
  • Von Juliana Demski
  • 18.07.2022 um 17:02
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Das Rating-Haus Franke und Bornberg hat den aktuellen Privathaftpflichtmarkt durchforstet. Das Ergebnis: Von 274 Tarifen und 365 Tarifvarianten konnten sich 25 Produkte die Bestnote sichern. Welche das sind, erfahren Sie hier.

Die Analysten von Franke und Bornberg haben, wie in den Vorjahren, auch für 2022 wieder den Policen-Dschungel der Privathaftpflichtversicherung (PHV) durchkämmt. Die aktuelle Ausgabe ihres Ratings zeigt: Von 274 Tarifen und 365 Tarifvarianten erreichten in der Kategorie „Familie“ immerhin 25 Produkte die Spitzenbewertung „FFF+“. Und weitere 82 Produkte erhielten die zweithöchste Note „FFF“.

Wie in den Vorjahren bewertet Franke und Bornberg das gesamte Tarifspektrum der PHV. Dafür haben die Fachleute 274 Tarife von 100 Haftpflichtversicherern unter die Lupe genommen. Zählt man sämtliche Abschlussoptionen und Ergänzungspakete hinzu, haben sie sogar 391 Tarifvariationen geprüft und bewertet.

Weil der individuelle Bedarf eines Versicherten maßgeblich von seiner Lebenssituation abhängt, unterscheidet das Rating zwischen Tarifen für Singles und Familien. Dem Familien-Rating liegen aktuell 68 Prüfkriterien und dem Single-Rating 57 Prüfkriterien zugrunde. Als Antwort auf veränderte Lebensgewohnheiten und neue Haftungsrisiken hat Franke und Bornberg das PHV-Rating zudem einem Relaunch unterzogen.

Hier sind die Neuerungen:
  1. Weniger komplex

In der Vergangenheit hatte das PHV-Rating von Franke und Bornberg nach Grund- und Top-Schutz unterschieden. Mit dem Rating 2022 werden jetzt beide Profile zusammengefasst und alle Produkte nach den gleichen Prüfkriterien bewertet. Der Tarif mit der besseren Note ist das leistungsstärkere Produkt – ohne Wenn und Aber.

  1. Neue Rating-Klasse „FFF+“

Die Rating-Klasse „FFF+“ ist neu. Hier finden sich nur die absoluten Top-Tarife.

  1. Weitere Prüfkriterien

Gegenüber dem Rating aus dem Jahr 2020 sind neun neue Prüfkriterien hinzugekommen. Dazu zählen unter anderem Schadensersatzrechtsschutz, Versicherungsschutz für Inhaber von Solaranlagen, Gebrauch von motorisierten Luftfahrzeugen sowie Neuwertentschädigung. Im Gegenzug hat Franke und Bornberg fünf Kriterien gestrichen.

  1. Neue Gewichtung

Bei 15 Kriterien ändert sich die Gewichtung. Das betrifft zum Beispiel Heizöltanks. Angesichts der rückläufigen Bedeutung von Öl als Energiequelle wurde die Gewichtung hier von 0,75 auf 0,5 leicht nach unten korrigiert. Neuerungen gibt es auch bei den Mindeststandards. So kann die zweitbeste Note FFF nur erreicht werden, wenn Schäden an und der Verlust von gemieteten und geliehenen beweglichen Sachen versichert ist.

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Juliana Demski

Juliana Demski ist seit 2021 Junior-Redakteurin und Social-Media-Managerin bei Pfefferminzia. Dem Pfefferminzia-Team gehört sie seit 2016 an.

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