Die deutschen Lebensversicherer haben es auch in der Niedrigzinsphase nicht verlernt zu wachsen – allerdings sind die Wachstumsraten höchst unterschiedlich verteilt und eine namhafte Gesellschaft hatte im vergangenen Jahr sogar herbe Einbußen zu verzeichnen. Dieses Fazit ergibt sich beim Blick auf das aktuelle Größen-Ranking der Zeitschrift für Versicherungswesen, kurz ZfV (Ausgabe 7/2019).  

Demnach mussten drei der 15 Lebensversicherer in Deutschland mit mehr als 1,5 Milliarden Euro gebuchten Bruttobeiträgen ein Minus gegenüber 2017 verzeichnen. 

Wie die zwölft größten Anbieter gemessen an den Bruttobeitragseinnahmen lauten, erfahren Sie im Folgenden in unserer Bildstrecke.

Dabei ist allerdings anzumerken, dass die Gesellschaften Axa und Ergo diesmal nicht in der Rangliste auftauchen. Wie ZfV-Chefredakteur Marc Surminski berichtete, habe die zuletzt auf Rang acht platzierte Axa erstmals keine Zahlen geliefert. Die zuletzt an neunter Stelle liegende Ergo habe hingegen nur Daten für die vergleichsweise kleine Ergo Vorsorge Lebensversicherung übersandt (100 Millionen Bruttobeitragseinnahmen). Hintergrund: Der Altbestand der Ergo Leben wird intern abgewickelt (wir berichteten), Neugeschäft fließt nunmehr allein der Ergo Vorsorge zu.

Mit einem Wachstum von mehr als 5 Prozent gehört die in Saarbrücken beheimatete Generali-Tochter Cosmos Direkt zu den Überfliegern im Markt. Quelle: picture alliance/Oliver Dietze/dpa

Rang: 12

Unternehmen: Cosmos Direkt

Bruttobeitragseinnahmen 2018: 1,783 Milliarden Euro

Veränderung zum Vorjahr: plus 5,4 Prozent