Philip Wenzel ist Versicherungsmakler und bei Freche Versicherungsmakler in Kemnath für die biometrischen Risiken zuständig. © Freche Versicherungsmakler
  • Von Philip Wenzel
  • 09.08.2017 um 09:48
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lesedauer Lesedauer: ca. 02:35 Min

Die Lebensversicherung ist tot? Von wegen. Da klassische Policen immer weniger Rendite bringen, setzen Versicherer auf fondsgebundene Varianten. Wie diese funktionieren und was das neue Konzept taugt, untersucht Versicherungsmakler Philip Wenzel am Beispiel der fondsgebundenen Lebensversicherung Weit Blick von Standard Life.

Auszahlungsplan möglich

Die ersten drei Jahre wird der Einmalbeitrag Stück für Stück in die gewählten Fonds investiert, um hohe Verluste bei Marktschwankungen zu minimieren, was durchaus sinnvoll ist.

Außerdem kann jederzeit ein Auszahlungsplan vereinbart werden, was gegenüber einer gewöhnlichen Rentenversicherung den charmanten Vorteil hat, dass man mit dem Geld weiterhin in der Fondsanlage investiert ist und von der Marktentwicklung profitieren kann.

Als Anlage werden von Standard Life aufgelegte Fonds angeboten, was je nach Entwicklung Vor- und Nachteile haben kann, sowie gemanagte Portfolios. Je nach Fondsauswahl erhält der Kunde einen sogenannten Kundenbonus, der dem Portfolio dann zusätzliche Anteile der ausgewählten Fonds zuteilt.

Unterm Strich ist Weit Blick ein Produkt, das Diskussionen um Kosten und Rendite vermeidet, da der große Vorteil die problemlose und unter Umständen erbschaftssteuerfreie Übereignung von hohen Vermögenswerten ermöglicht. Das ist vielleicht nicht für jeden Kunden interessant, aber eben im Einzelfall die passende Lösung.

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Philip Wenzel

Philip Wenzel ist Fachwirt für Versicherungen und Finanzen (IHK) und Experte für biometrische Risiken. Er ist außerdem als Autor tätig. Regelmäßige Blog-Beiträge finden Sie beispielsweise hier: https://bsc-gmbh.com/philipwenzel/

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