Versicherungsmakler Philip Wenzel. © privat
  • Von Redaktion
  • 12.10.2016 um 08:17
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Die Allianz hat ihre Körperschutzpolice vor Kurzem runderneuert. Sie ist nun eine reine Grundfähigkeitsversicherung, die der Versicherer um neue Leistungsauslöser erweitert hat. Versicherungsmakler Philip Wenzel stört sich allerdings an den oft zu ungenauen Formulierungen.

Die Grundfähigkeitsversicherung wird häufig als Alternative zur Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) beworben. Sie leistet, wenn ein Kunde bestimmte Grundfähigkeiten verliert. Dazu gehören etwa Sehen, Gehen, sich orientieren oder Treppensteigen.

Die Werbung als Alternative zur BU ist auf der einen Seite falsch, da ein Bezug zum ausgeübten Beruf bei den einzelnen Leistungsauslösern nicht da ist. Auf der anderen Seite ist eine BU für viele Berufe unbezahlbar geworden. Es ist daher immer noch besser, eine Grundfähigkeitspolice zur Sicherung des Einkommens abzuschließen, als gar nichts.

Eine Generalüberholung später

Die Körperschutzpolice der Allianz ist schon seit einigen Jahren am Markt, jetzt hat der Versicherer das Produkt einmal generalüberholt. Sie ist nun eine reine Grundfähigkeitsversicherung, die sich um eine Leistung der einfachen oder doppelten Jahresrente als Einmalbeitrag bei schweren Krankheiten ergänzen lässt.

Dieser Baustein war bisher obligatorisch. Das hatte zur Folge, dass man das Produkt bisher in die Kategorie der Multi-Risk-Policen eingeordnet hat. Im Vergleich mit anderen Grundfähigkeitsversicherungen war die Körperschutzpolice daher immer deutlich teurer. In diesem Segment spielt der Preis aber eine bedeutende Rolle.

Neuer Preis, neue Chancen

Mit dem neuen Preis spielt sich die Allianz bei den Grundfähigkeitsversicherungen nun wieder als interessante Alternative in den Vordergrund. Der 36-jährige Mechatroniker zahlt ohne Leistung bei Eintritt einer schweren Krankheit bis Endalter 67 bei 1.000 Euro Rente und 2 Prozent Dynamik eine Netto-Prämie von 56,39 Euro pro Monat; beim gleichaltrigen Dachdecker sind es 78,50 Euro.

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