Allianz vereinfacht betriebliche Krankenversicherung

Die Allianz Private Krankenversicherung hat ihr Angebot in der betrieblichen Krankenversicherung (bKV) vereinfacht. Jeden der insgesamt elf Tarifbausteine gibt es künftig zum Einheitsbeitrag – unabhängig vom Alter der Versicherten. Arbeitgeber und Vermittler sollen dadurch einfach und schnell einen Überblick über die Kosten der Versicherung erhalten.  

Jeder Baustein ist ab sofort einzeln abschließbar oder kann mit jedem anderen kombiniert werden. Vom besonderen Extra bis zum Komplettpaket ist alles möglich. Einzige Voraussetzung: Der Betrieb versichert mindestens zehn Mitarbeiter.

Außerdem neu: Eine Beitragsbefreiung in entgeltfreien Zeiten. Eine eigene bKV-Microsite für Arbeitgeber, individualisierte Erklärfilme oder die Möglichkeit für Versicherte, Rechnungen via App einzureichen, gibt es ebenfalls.

Badische Versicherungen denken an Berufsstarter

Die Badische Versicherungen haben unter dem Motto 4starters ein Produktpaket für Berufseinsteiger bis zum 30. Lebensjahr geschnürt. Es soll alle relevanten Versicherungsbausteine für diese Lebensphase für 19,90 Euro im Monat enthalten. Neben einer Hausrat-, Haftpflicht-, Rechtsschutz- und Unfallversicherung ist auch ein spezieller Onlineschutz dabei. Dieser hilft dem Kunden beispielsweise bei Datenverlust oder Cyberkriminalität. Mit dem dazu buchbaren Elektronikbaustein sind mobile Geräte wie Smartphone, Tablet und Co. mitversichert. Auch anwaltliche Beratung, Sicherheit bei Schäden und Verlust von Wertgegenständen oder Hilfe nach einem Unfall sind enthalten.

Dazu kommt, dass der Lebenspartner bei gleicher Meldeadresse und die eigenen Kinder in den ersten drei Lebensmonaten mitversichert sind.

R+V startet Smart-Home-Projekt 

Die R+V Versicherung hat ein Smart-Home-Projekt zur schnellen Hilfe bei medizinischen Notfällen gestartet. Gemeinsam mit dem Malteser Hilfsdienst und IBM hat der Versicherer 25 Wohnungen von Menschen, die größtenteils allein leben, mit hochempfindlichen Sensoren und moderner Sicherheitstechnik ausgestattet. Das Assistenzsystem Malteser Care erkennt – unterstützt von der IBM Watson Internet of Things-Plattform – Notsituationen und schlägt bei Auffälligkeiten sofort Alarm.

Temperatur- und Rauchsensoren messen demnach die Luft im Raum, ein Wasserwächter meldet einen Überlauf an Waschbecken oder Badewanne. Türkontakte und Bewegungsmelder schlagen bei Verdacht Alarm. Außerdem wird erfasst, wenn die Person beispielsweise ungewöhnlich lange im Bett liegt.

Das im Mai gestartete Modellprojekt läuft zwölf Monate. Jüngster Teilnehmer ist eine 37-Jährige mit einer schweren chronischen Erkrankung, ältester Teilnehmer eine 92 Jahre alte Frau.

Darüber hinaus lernt ein Algorithmus aus dem Verhalten des Bewohners: Wie ist sein Tagesablauf? Welchen Rhythmus und welche Routinen hat er? Unstimmigkeiten lösen automatisch eine Alarmkette aus: Zuerst wird das persönliche Netzwerk über eine eigene App verständigt. Können die Angehörigen das Problem nicht klären, werden die Profis vom Malteser Hilfsdienst vor Ort aktiv.