Das Logo der HDI Versicherung an einem Gebäude: Der Versicherer ist in den Kunstversicherungsmarkt eingestiegen. © picture-alliance / dpa | Jens Wolf
  • Von Juliana Demski
  • 24.03.2021 um 13:34
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HDI ist in den Kunstversicherungsmarkt eingestiegen, Zurich hat einen neuen Geschäftsbereich für Industriekunden geschaffen, die Debeka hat ihre Hausratversicherung ausgebaut, bei der Versicherungskammer können nun auch Lebensversicherungen digital abgeschlossen werden, Neodigital hat eine neue Wohngebäudeversicherung auf den Markt gebracht und Ergo hat die hauseigene Unfallversicherung überarbeitet.

Neodigital bringt neue Wohngebäudepolice auf den Markt

Die Neodigital Versicherung hat eine neue Wohngebäudeversicherung gestartet. Kunden können sich zwischen drei Tarifen entscheiden: „Neo S“, „Neo M“ und „Neo L“. Neben der Absicherung von Feuer-, Leitungswasser-, Sturm- und Hagelschäden, die in jedem Tarif eingeschlossen sind, können Kunden auch Elementarschäden, Glasbruch, Photovoltaikanlagen, Ableitungsrohre sowie Seng- und Schmorschäden absichern. Auch die Versicherung gegen ungewöhnliche Ereignisse, wie zum Beispiel Schäden durch Überschalldruckwellen von Jets, ist möglich.

Mithilfe der „MyNeo-App“ können Versicherte ihre Wohngebäudepolice digital verwalten. Änderungen am Vertrag oder eine Schadenmeldung sind so jederzeit möglich. Diese Daten werden vollautomatisch von einer von künstlicher Intelligenz gestützten Software erfasst und ausgewertet. Bei Neodigital werden Schäden komplett digital identifiziert. Und: Unabhängig von der Laufzeit kann die Wohngebäudeversicherung unkompliziert zum nächsten Tag gekündigt werden. Dieses Recht steht ausschließlich dem Kunden zu, Neodigital selbst hat kein tägliches Kündigungsrecht.

Ergo überarbeitet Unfallversicherung

Die Unfallversicherung der Ergo besteht ab sofort nur noch aus den beiden Produktlinien „Smart“ und „Best“. Beide Tarife verfügen über dieselbe Grunddeckung, die unter anderem die volle Kapitalleistung bereits ab 70 Prozent Invalidität, die Organisation und Kostenübernahme von Rettungs- und Bergungskosten bis zu 200.000 Euro enthält.

Mithilfe von Bausteinen können Versicherte ihren Schutz zudem individuell aufstocken. So ist zum Beispiel eine lebenslange Unfall-Rente bereits ab 35 Prozent Invalidität für die langfristige Absicherung möglich. Ein verbessertes Verletzungsgeld kommt zeitnah für leichtere Verletzungen (auch ohne bleibende Schäden) bis zu 3.000 Euro auf.

Neu ist zudem die „Unfall-Hilfe“ im sogenannten „Rund-um-Schutz“. Sie enthält Assistance-Leistungen für den Fall der Fälle. Leistungsbeschränkungen gibt es nicht mehr. Die unterschiedlichen Alltagshilfen stehen den Kunden bedarfsorientiert bis zu neun Monate in der Plus-Variante zur Verfügung.

Auch die hauseigene Schadenbearbeitung hat die Ergo überarbeitet. So laufen Schadenanlagen und Deckungsprüfungen ab Juni vollautomatisiert. Zeitgleich steht auch das Tracking über die gesamte Schadenbearbeitung zur Verfügung: Kunden können dann jederzeit den Bearbeitungsstand verfolgen. Automatisierte Prozesse sollen laut der Ergo auch dafür sorgen, dass unter anderem Krankenhaustage- oder Verletztengelder direkt ausgezahlt werden können. Bei schweren Verletzungen mit verbleibender Dauereinschränkung würden zudem, wo immer möglich, schnell Vorschusszahlungen auf die Invaliditätsleistung gezahlt.

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Juliana Demski

Juliana Demski ist seit 2021 Junior-Redakteurin und Social-Media-Managerin bei Pfefferminzia. Dem Pfefferminzia-Team gehört sie seit 2016 an.

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