Die Zurich-Zentrale in Köln: Der Versicherer will mit einem digitalen Versicherungswegweiser erreichen. © picture alliance / Geisler-Fotopress | Christoph Hardt/Geisler-Fotopress
  • Von Juliana Demski
  • 16.09.2020 um 13:49
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Die Zurich hat ein Online-Tool für junge Leute gestartet und die Autoinhaltsversicherung digitalisiert, der Maklerpool Apella kooperiert mit der R+V für eine exklusive Gewerbepolice, Friday hat eine Police für E-Autos entwickelt, die Stuttgarter bietet Vermittlern ab sofort ein Themenportal zur Einkommensabsicherung an, die Basler hat ihre Kfz-Versicherung digitalisiert – und das war noch nicht alles.

Zurich mit digitalem Versicherungswegweiser und Online-Autoinhaltspolice

Die Zurich setzt Segel in Richtung Digitalisierung: Zum einen gibt es auf der Webseite des Versicherers ab sofort einen digitalen Versicherungswegweiser, der anhand von individuellen Lebensumständen akute Sicherheitsbedürfnisse analysiert – wer möchte, kann so herausfinden, von welchen Policen er profitieren könnte. Zum anderen lässt sich die Autoinhaltsversicherung der Zurich ab sofort papierlos online abschließen.

Mit dem neuen Online-Tool wolle der Versicherer vor allem junge Leute erreichen, heißt es in einer Pressemitteilung. Die Motivation, sich selbst intensiv mit dem Thema Absicherung auseinanderzusetzen, entwickle diese Zielgruppe demnach „häufig erst durch konkrete Anlässe“ – wie dem Beginn des Berufslebens oder der Familiengründung.

„In dieser Orientierungsphase können junge Erwachsene den Versicherungswegweiser nutzen, um ihr individuelles Sicherheitsbedürfnis in unterschiedlichen Lebenssituationen zu begreifen und mit einem passenden Versicherungsschutz zu verknüpfen“, erklärt Zurich. Das Tool lässt sich sowohl am PC als auch am Tablet oder am Smartphone bedienen.

Mit dem Angebot eines digitalen Abschlusses der hauseigenen Autoinhaltsversicherung will der Versicherer indes nicht nur junge Leute, sondern alle Kundengruppen ansprechen. Sie bietet nach eigenen Angaben Schutz für Industrie- oder Handelsgüter, Baumaterialien, Werkzeuge oder Vorräte, die mit dem Fahrzeug transportiert werden. Dabei ist es egal, ob es sich um eigene, geliehene, gemietete oder geleaste Fahrzeuge handelt. Versicherungsschutz besteht ebenfalls im Anhänger.

Mit dem Online-Rechner der Zurich wird das Angebot generiert und per Mail verschickt. Nimmt der Kunde das Angebot an, wird der Abschluss getätigt und die Police ebenfalls via E-Mail verschickt. Außerdem ist es auch möglich, das Angebot zunächst zu speichern und zu einem späteren Zeitpunkt abzuschließen.

Maklerpool Apella kooperiert mit R+V für Gewerbepolice

Den Partnern des Maklerverbunds Apella steht ab sofort ein neuer Ansprechpartner für die gesamte gewerbliche Schadenversicherung zur Verfügung. Kooperationspartner für dieses Geschäft ist das Unternehmen Pascon, eine Zeichnungsstelle des Versicherers R+V. Pascon steht für „Partner-Service Condor“ und ist eine eigenständige Fachabteilung der R+V. Der Maklerpool starte damit „die nächste Stufe im individuellen Gewerbegeschäft“, so Karsten Körwer, Direktor Versicherung bei Apella.

Speziell für Apella und im Rahmen der Zusammenarbeit hat Pascon eine spezielle Gewerbepolice entwickelt – exklusiv für Apella-Makler. Dadurch entstehen neue Geschäftsmöglichkeitem – zum Beispiel die 1:1-Umdeckung von Fremdverträgen oder das Einsammeln von Streubeständen.

Friday bringt Police für E-Autos auf den Markt

Immer mehr Menschen setzen auf Elektroautos – das hat auch das Insurtech Friday erkannt und hat seinen Versicherungsschutz dementsprechend erweitert. Der Tarif ist von vorne bis hinten digital und beinhaltet die von Friday bekannte, gewohnte Grunddeckung. Auch Schadenmeldungen laufen digital ab. Die Auszahlung erfolgt laut Friday zum Teil ohne weitere Kontaktaufnahme.

Da E-Autos meist als Neufahrzeuge versichert werden, verlängert Friday nun die Neupreisentschädigung in der Kaskoversicherung. E-Autobesitzer von Neuwagen erhalten bis 24 Monate nach Erstzulassung bei Verlust, Zerstörung oder Totalschaden den Neupreis erstattet. Mit der Vollkasko sind auch Schäden versichert, die durch Hackerangriffe gegen das Fahrzeug eintreten. Und auch die Akkus der E-Autos sind geschützt: Die Teilkaskoversicherung deckt Schäden durch Überspannung beim Laden. Über die Vollkaskoversicherung sind zudem Schäden am Akku durch Bedienfehler beim Ladevorgang mitversichert.

Mit dem Schutzbrief von Friday werden Abschleppkosten übernommen, wenn der Akku leer geht. Das Besondere: Auch durch ein gewerbliches Abschleppunternehmen verursachte Schäden am Getriebe, Akku oder Elektronik werden bis 20.000 Euro geschützt. Neu ist ebenfalls die Erweiterung des Schutzes bei Schäden durch Tierbisse an allen Fahrzeugteilen und nicht nur auf Kabel, Schläuchen und Dämmmaterial. Ebenso ist, wenn gewünscht, die privat genutzte Ladestation mitversichert. Gleiches gilt für das Ladekabel und Ladekarten.

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Juliana Demski

Juliana Demski ist Werksstudentin bei Pfefferminzia und unterstützt die Redaktion in der täglichen Berichterstattung.

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