Mailo startet eine Versicherung für Einzelhändler. © Pixabay
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  • 25.09.2019 um 11:21, aktualisiert am 19.10.2019 um 03:04
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Mailo startet eine Versicherung für Einzelhändler, der Münchener Verein bringt eine arbeitgeberfinanzierte Förderrente auf den Markt, die Axa bietet neue Services in der bKV, HDI vereinfacht den Versicherungsschutz für Firmen und die Provinzial Nordwest lanciert einen digitalen BU-Schutz.

Mailo startet Versicherung für Einzelhändler

Der digitale Gewerbeversicherer Mailo bietet ab sofort eine Versicherung für Einzelhändler an. „Mit der Produkt- und Betriebshaftpflicht werden neben den klassischen Mietsachrisiken vor allem Schäden an beweglichen Sachen bis zu einer Deckungssumme von 100.000 Euro mitversichert“, so Mailo-Vorstand Armin Molla. Ergänzt wird das um folgende Deckungen: Abhandenkommen von fremden Schlüsseln, Codekarten oder Transpondern, Teilnahme an Ausstellungen, Messen und Märkten, Arbeiten auf fremden Grundstücken und Schäden am Ladegut.

Kunden können zwischen zwei verschiedenen Arten des Versicherungsschutzes wählen: Die Produkt- und Betriebshaftpflicht und der Sachinhaltsversicherung. Letztere bietet Schutz bei Zerstörung, Beschädigung und Abhandenkommen versicherter Sachen. Zu diesen versicherten Sachen gehören bewegliche Sachen (die kaufmännische und technische Betriebseinrichtung) und Waren und Vorräte. Geschützt sind diese gegen die Gefahren Feuer, Einbruchdiebstahl, Leitungswasser, Sturm und Hagel. Zusätzlich mitversichert ist Kühlgut.

Münchener Verein bringt arbeitgeberfinanzierte Förderrente auf den Markt

Der Münchener Verein bietet im Rahmen der betrieblichen Altersversorgung (bAV) mit der neuen Deutschen FörderRente eine Alternative zur Gehaltserhöhung an. Arbeitgeber können mithilfe des neuen Tarifs Mitarbeiter mit geringem Einkommen unterstützen und erhalten dafür nach den Regelungen des Paragrafen 100 EStG eine Förderung von 30 Prozent über das Lohnsteuerabzugsverfahren. Die Grenze für das monatliche Bruttoeinkommen liegt dabei bei maximal 2.200 Euro.

„Die Deutsche FörderRente ist eine fondsgebundene Rentenversicherung mit Garantieleistung auf Basis einer arbeitgeberfinanzierten Direktversicherung“, erklärt Rainer Reitzler, Geschäftsführer der Münchener Verein Versicherungsgruppe. „Arbeitgeber sichern ihren Mitarbeitern damit eine lebenslange Rentenzahlung oder eine vollständige Kapitalauszahlung. Eine Kombination aus beidem ist auch möglich.“

Pro Jahr müssen Arbeitgeber dabei Beiträge zwischen 240 und 480 Euro leisten und zwar zusätzlich zum bisherigen Einkommen. Lassen Chefs ihrem Mitarbeiter zum Beispiel im Jahr 480 Euro über die neue Deutsche FörderRente zukommen, würden sie im Vergleich zu einer Gehaltserhöhung mit gleicher Summe 168 Euro sparen, so der Versicherer.

Bei der Vertragsgestaltung haben Kunden einigen Freiraum. Das bezieht sich beispielsweise auf die Beitragsfreistellung für maximal drei Jahre, eine Vorverlegung des Rentenbeginns um maximal fünf Jahre oder eine beitragsfreie Verlängerung bis zu einem Alter von maximal 85 Jahren. Darüber hinaus können Kunden bis zu zwölf Fondswechsel im Versicherungsjahr durchführen. Mit der Pflege-Option reduziert sich die zugesagte Rente um einen geringen Betrag. Tritt der Pflegefall ein, erhält der versicherte Mitarbeiter die doppelte Rentenleistung. Die Option wird zum Rentenbeginn frühestens mit Alter 62 ohne Gesundheitsprüfung wirksam.

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