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PKV-Verband fordert Einkommensschwelle für PKV-Wechsel soll auf 50.000 Euro sinken

Uwe Laue, Vorstand des Verbands der Privaten Krankenversicherung, fordert eine Senkung der Versicherungspflichtgrenze.
Uwe Laue, Vorstand des Verbands der Privaten Krankenversicherung, fordert eine Senkung der Versicherungspflichtgrenze. © dpa/picture alliance

Der Zugang zur privaten Krankenversicherung (PKV) wird unnötig durch eine zu hohe zu erreichende Einkommensschwelle erschwert. Das sieht zumindest der Verband der privaten Krankenversicherung so. Er fordert nun, die Versicherungspflichtgrenze entsprechend zu senken.

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Geht es nach dem Verband der privaten Krankenversicherung (PKV-Verband) soll die Zugangsschwelle in die PKV abgemildert werden. Dazu müsste der Gesetzgeber die Versicherungspflichtgrenze für gesetzlich Versicherte senken.

Derzeit liegt sie bei 59.400 Euro Jahresverdienst, der PKV-Verband fordert eine Schwelle von rund 50.000 Euro. Das berichtet die Medical Tribune von einer Jahrestagung des PKV-Verbands.

Große Beitragssprünge in der PKV vermeiden

Ein Wunsch an die Politik ist auch, eine Gesetzesänderung zur Vermeidung großer Beitragssprünge in der privaten Krankenversicherung herbeizuführen. „Bedauerlicherweise findet sich dazu nichts im Koalitionsvertrag“, beklagt PKV-Verbands-Chef Uwe Laue.

Aktuell erlaubt das Versicherungsaufsichtsgesetz (VAG) eine Überprüfung und mögliche Anpassung der Beiträge nur dann, wenn die erwarteten und einkalkulierten Versicherungsleistungen um mehr als 10 Prozent voneinander abweichen oder sich die realen und kalkulierten Sterbewahrscheinlichkeiten um mehr als 5 Prozent unterscheiden.

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