Jeder zweite Deutsche hat Angst davor, im Alter auf Pflege angewiesen zu sein. Bei Frauen ist die Furcht vor Pflegebedürftigkeit jedoch deutlich ausgeprägter als bei Männern. © R+V-Studie „Die Ängste der Deutschen“
  • Von Juliana Demski
  • 11.05.2018 um 12:31, aktualisiert am 11.05.2018 um 05:15
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Laut einer aktuellen Studie der R+V-Versicherung fürchtet jeder zweite Bundesbürger die Pflegebedürftigkeit im Alter. Frauen geben sich demnach sorgenvoller als Männer. Die Hintergründe erfahren Sie hier.

Am 12. Mai ist Tag der Pflege – und viele Deutsche fürchten offenbar, irgendwann einmal ganz persönlich ihren ersten Pflegetag zu erleben: Jeder Zweite hierzulande hat Angst davor, im Alter einmal auf Pflege angewiesen zu sein. Das zeigt die Studie „Die Ängste der Deutschen“ der R+V-Versicherung.

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Während „nur“ 48 Prozent der Männer große Angst vor Pflegebedürftigkeit haben, sind es bei den Frauen 57 Prozent (siehe Grafik). „Pflege ist weiblich“, so Brigitte Römstedt, Leiterin des R+V-Infocenters. „Zum einen sind zwei Drittel der Pflegebedürftigen Frauen. Zum anderen kümmern sie sich in den meisten Fällen um die häusliche Pflege von Angehörigen.“

Mit dem Alter steigt die Angst

Und auch mit wachsendem Alter wird die Angst größer: Teenager bis 19 Jahre sind laut der Studie bei diesem Thema noch recht entspannt – 23 Prozent geben sich demnach besorgt. Ab 20 Jahre gilt dies immerhin schon für 40 Prozent, ab dem 40. Geburtstag betrifft diese Sorge die Mehrheit (57 Prozent). Den höchsten Wert erreicht die Angst bei den Menschen ab 60 Jahre: Fast zwei Drittel (64 Prozent) machen sich hier zunehmend Gedanken über eventuelle Pflegebedürftigkeit im Alter.

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Juliana Demski

Juliana Demski ist Werksstudentin bei Pfefferminzia und unterstützt die Redaktion in der täglichen Berichterstattung.

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