Panik bitte wieder einpacken Schaden-Statistik wiederlegt Aberglaube zum Freitag den 13.

Ein verletzter Fußballspieler: Laut Statistiken passieren am Freitag den 13. Unfälle nicht häufiger als an anderen Tagen.
Ein verletzter Fußballspieler: Laut Statistiken passieren am Freitag den 13. Unfälle nicht häufiger als an anderen Tagen. © Getty Images

Unglück, Pech und Pannen – damit verbinden viele Menschen die Freitage, die auf den 13. eines Monats fallen. Ein Blick in die Schaden-Statistiken der Versicherer zeigt jedoch: Alles nur Aberglaube. Statistische Belege gibt es keine.

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Laut einer Schaden-Statistik, die die Zurich seit 2009 führt, kommt es am Freitag, den 13. nicht häufiger zu Unfällen und Schadenmeldungen als an anderen Tagen. „Seit Beginn unserer Untersuchung im Jahr 2009 konnten wir feststellen, dass an allen Freitagen, die auf einen 13. fallen, mit rund 2.000 Schadenmeldungen ähnlich viele Schäden auftreten, wie im Jahresdurchschnitt", so Bernd Engelien von der Zurich.

Insgesamt gebe es am Freitag, den 13. sogar 10 Prozent weniger Schäden als an allen übrigen Freitagen, so Engelien weiter. Denn Freitage gelten generell mit 2.200 Meldungen als schadensreichster Tag der Woche. Betrachtet man zudem die statistischen Werte für jeden 13. Tag eines Monats, dann zeigen diese: Die Zahl 13 bringt kein Unglück - ganz im Gegenteil, an diesen Tagen treten regelmäßig weniger Schäden auf als an anderen Tagen. Fazit: Alle, die heute Panik haben, können durchatmen und ohne Angst das Haus verlassen.

Übrigens: Die Angst vor der Zahl 13 nennt man Paraskavedekatriaphobie. Das ist abgeleitet von griechisch Paraskave = Freitag; Dekatria = 13 und Phobie = Angst.





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