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OECD-Umfrage Deutsche treibt Sorge um Rente um

Deutsche sorgen sich am meisten über ihre
Deutsche sorgen sich am meisten über ihre "finanzielle Situation im Alter" - so eine OECD-Studie. © dpa/picture alliance

Aktuell sorgen sich drei Viertel der Deutschen um ihre finanzielle Situation im Alter – das sind deutlich mehr als in vielen anderen Ländern, wie eine aktuelle OECD-Studie unter 21 Industrienationen zeigt. Für eine bessere Absicherung im Alter sowie in der Pflege und in der Gesundheitsversorgung würden die Bundesbürger auch höhere Beiträge in Kauf nehmen.

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Drei Viertel (76 Prozent) der Deutschen nennen die „finanzielle Situation im Alter“ als eines der drei Hauptrisiken für ihre Zukunft. Entsprechend sind 78 Prozent der Meinung, die Regierung müsse mehr dafür tun, die wirtschaftliche und gesellschaftliche Absicherung zu gewährleisten. Zudem glaubt rund die Hälfte der Deutschen (52 Prozent), im Bedarfsfall nur schwer Zugang zu Sozialleistungen zu haben.

Zu diesen Ergebnissen kommt eine aktuelle Studie der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD). Darin wurden insgesamt 22.000 Erwachsene aus 21 Industrieländern danach befragt, welche wirtschaftlichen und sozialen Risiken sie beunruhigen.

Noch höhere Zustimmungsraten für mehr soziales Engagement der Regierungen gibt es demnach nur in Griechenland, Chile, Mexiko, Portugal und Litauen.

Weiter zeigt die Studie, dass die Deutschen durchaus bereit sind, mehr für ihre Vorsorge zu investieren. 45 Prozent der Bürger würden zusätzlich 2 Prozent ihres Einkommens als Steuer- oder Beitragszahlungen leisten, um auf diese Weise bessere Rentenleistungen zu erhalten. Damit liegt Deutschland über dem Länderdurchschnitt von 38 Prozent.

Mehr als drei Viertel fordern stärkere Besteuerung von Reichen

Auch für die Pflege und die Gesundheitsversorgung würden die Deutschen höhere Beiträge zahlen. Fast jeder Dritte (30 Prozent) wäre dazu bereit, um die Pflege älterer Menschen zu verbessern. 31 Prozent sehen das in der Gesundheitsversorgung so – allerdings glauben die wenigsten Bundesbürger, dass sie einen Einfluss auf die Politik hierzulande haben: Nur 18 Prozent sind der Ansicht, dass die Regierung „bei der Einführung und Anpassung öffentlicher Leistungszahlungen“ ihre Meinung in Betracht zieht.

Darüber hinaus erhalten Maßnahmen zur Armutsbekämpfung großen Zuspruch. 77 Prozent der Befragten meinen, Reiche müssten stärker als bisher besteuern werden, um ärmere Bevölkerungsgruppen zu unterstützen.  

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