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Noch vor Koalitionsgesprächen SPD will Honorarangleichung statt Bürgerversicherung

Karl Lauterbach (SPD): Die Sozialdemokraten nähern sich der Union weiter an.
Karl Lauterbach (SPD): Die Sozialdemokraten nähern sich der Union weiter an. © dpa/picture alliance

Die Sozialdemokraten haben stets an ihrem Ziel einer Bürgerversicherung festgehalten – nun scheinen sie doch davon abzurücken. Stattdessen ist nun die Angleichung der Arzthonorare „zwingend“, fordern sie.

| , aktualisiert am 02.03.2018 11:39  Drucken

Die SPD hat noch vor Beginn der Koalitionsgespräche verkündet, dass ihr bisheriges Ziel einer Bürgerversicherung vielleicht gar nicht so wichtig ist. Stattdessen sprach sich SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach für eine Angleichung der Ärztehonorare für gesetzlich und privat Versicherte aus. Darüber berichtet das Ärzteblatt.

„Da das Modell der Bürgerversicherung in den Sondierungsgesprächen nicht durchsetzbar war, werden wir jetzt andere Mittel und Wege suchen, die Zweiklassenmedizin aktiv zu bekämpfen“, so Lauterbach. Wenn die Union wolle, dass die SPD in eine Koalition kommt, dann müsse sie sich bei der Frage der Angleichung der Arzthonorare bewegen.

Das scheint gar nicht so schwierig zu werden:

CDU-Gesundheitspolitiker Michael Hennrich erklärte in einem Interview zuletzt, er könne sich eine höhere Vergütung für gesetzlich Versicherte vorstellen. Er sehe das Hauptproblem vor allem in der „Wartezeitproblematik“ und will etwas dagegen unternehmen (wir berichteten).

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