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Umgestürzte Bäume verursachten sowohl Ende März bei Sturm Niklas wie auch bei Sturm Kyrill im Jahr 2007 hohe Schäden. © Getty Images
  • Von Redaktion
  • 21.04.2015 um 15:05
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Ende März wütete Sturm Niklas mit Windböen von bis zu 192 km/h über Deutschland und richtete dabei schwere Schäden an. Wie der Versicherungsverband GDV mitteilt, sollen sich die Schäden an Gebäuden, Hausrat und Fahrzeugen auf rund 750 Millionen Euro belaufen.

Sturm Niklas war einer der schwersten Orkane der vergangenen Jahre. Die größten Schäden richtete er an Gebäuden an, welche beispielsweise durch umstürzende Bäume und umherfliegende Gegenstände entstanden. Kraftfahrzeuge sollen laut GDV weitaus weniger betroffen sein.

Insgesamt bleiben die Schäden durch Niklas jedoch deutlich hinter denen des Sturms Kyrill zurück. Dieser hatte die Versicherer im Januar 2007 zirka 2,4 Milliarden Euro gekostet. Der Grund: Im Gegensatz zu Niklas soll Kyrill ein sehr langsamer Sturm gewesen sein, wodurch Gebäude und Bäume deutlich länger extremen Winden ausgesetzt waren.

Dass große Stürme eine Seltenheit bleiben, ist wohl eher nicht anzunehmen. Laut einer Klimastudie aus dem Jahr 2010 soll die Zahl der Sturmschäden bis Ende dieses Jahrhunderts um mehr als 50 Prozent zunehmen. Besonders schwere Stürme könnten künftig gar alle 10 Jahre auftreten.

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