Peter Schneider ist Geschäftsführer des Analysehauses Morgen & Morgen. © Morgen & Morgen
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  • 19.10.2016 um 08:21, aktualisiert am 19.10.2016 um 08:25
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Das Analysehaus Morgen & Morgen hat 67 Lebensversicherer daraufhin getestet, wie sie sich trotz Niedrigzins, Zusatzreserve & Co. langfristig am Markt behaupten. Hier kommen die Ergebnisse.

Für das Rating LV-Unternehmen bewertet das Analysehaus Morgen & Morgen Kosten, Sicherheitspolster, Erträge und die Marktstellung getroffen. Im diesjährigen Rating erreichen acht von 67 Versicherern eine „ausgezeichnete“ Bewertung mit 5 Sternen: Allianz, Alte Leipziger, Debeka, Europa, Hannoversche Leben, R+V, Stuttgarter und WGV. Weitere 14 Gesellschaften erhalten eine „sehr gute“ Bewertung mit 4 Sternen.

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Bei der Analyse zeigte sich, dass gerade die Zinszusatzreserve die Gesellschaften zunehmend belastet. So ist die Zinszusatzreserve im vergangenen Jahr um 50 Prozent auf rund 30 Milliarden Euro gestiegen. Um das Geld zusammenzubekommen, haben die Versicherer Bewertungsreserven realisiert und dadurch eine Nettoverzinsung von durchschnittlich 4,3 Prozent erzielt.

„Während die Aufwände für die Zinszusatzreserve 2014 noch bei 23 Prozent der Zinserträge lagen, machen sie 2015 rund 28 Prozent aus. Dies ist gleichbedeutend mit einer theoretischen Verminderung der Nettoverzinsung um durchschnittlich 1,2 Prozent“, heißt es von Morgen & Morgen.

„Der Anstieg der Zinszusatzreserve ist eine große Herausforderung für die Branche“, sagt Peter Schneider, Geschäftsführer von Morgen & Morgen. Trotzdem hält sich die Spitzengruppe der Branche weiter ganz gut, zeigt der M&M Belastungstest. Er bewertet, wie die Solvabilität sowie das Asset-Liability-Management eines Versicherers im Hinblick auf eine mögliche Krise ausgerichtet ist. Alle teilnehmenden 51 Versicherer haben den Test bestanden.

>>> Weitere Infos und Tabellen zu den Ratings bekommen Sie hier.

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