Neues Generali-Markendach Aus für die Volksfürsorge

Der Generali-Konzern reagiert auf den Kostendruck der Branche und legt seinen Vertrieb zusammen. Die Marke Volksfürsorge wird es nicht mehr geben. Wer künftig welche Verantwortung übernimmt, ist bereits geklärt.

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Die Kölner Versicherungsgesellschaft Generali Deutschland wird den Vertrieb mit der Münchner Generali Versicherungen zusammenlegen. Zu diesem Zweck gründet der Versicherer eine Vertriebsgesellschaft, die unter dem Namen Generali läuft. Den Vertrieb unter dem Namen Volksfürsorge, mit welcher der Konzern zum Jahreswechsel 2008/2009 fusionierte, stellt das Unternehmen ein.

Startschuss  für die neue Vertriebsorganisation soll 2015 sein. Gebündelt werden bis dahin der Generali Exklusivvertrieb (Ausschließlichkeitsvertreter nach §84 HGB), die Volksfürsorge (angestellte Versicherungsvertreter nach §59 HGB) und die unabhängigen Vertriebe (Makler-, Banken- und Finanzenvertrieb).

Ziel der Zusammenlegung sei, die Vertriebsstrukturen des Konzerns effizienter zu machen und  zudem den Beratungs- und Betreuungsansatz zu vereinheitlichen. 30 Millionen Euro sollen die Maßnahmen einsparen.

Vorstand der neuen Vertriebsgesellschaft werden voraussichtlich Bernd Felske (Vorsitz), Rainer Andreas Brand und Matthias Salge. Für die Bereichsvorstände sind die Namen Jörn Breyer, Stefan Kos und Axel Olaf Engemann im Gespräch, müssen aber noch von den zuständigen Gremium berufen werden.

Oliver Brüß, Vorstandssprecher der Volksfürsorge, wechselt zum 1. August 2014 zur Dialog Lebensversicherung und wird zum 1. Oktober 2014 den Job des Vorstandssprechers übernehmen. Der bisherige Dialog-Vorstandssprecher Rüdiger R. Burchardi verlässt den Konzern altersbedingt.

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