Bei der Inter Versicherung gibt es nun eine „Corona Line“, um sich beispielsweise bei medizinischen Fragen zu informieren. © dpa/picture-alliance/Patrick Pleul
  • Von Manila Klafack
  • 01.04.2020 um 15:53
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Das Corona-Virus spielt zunehmend bei den Versicherern und ihren aktuellen Angeboten eine Rolle. In dieser Woche bieten die Inter Versicherung sowie die Hiscox diesbezüglich Dienstleistungen an. Zudem haben Swiss Life und Gothaer Produkte zur Arbeitskraftabsicherung überarbeitet. Und die Continentale offeriert einen ganz neuen Tarif bei der Krankenvollversicherung.

Swiss Life überarbeitet Berufsunfähigkeitsversicherung 

Die Swiss Life hat ihre Berufsunfähigkeitsversicherung verbessert. Die Anträge der Swiss Life SBU, der Swiss Life BUZ, der MetallRente.BU, der KlinikRente.BU und der BU Flex des Arbeitskraftschutzes Flex seien neu strukturiert worden. Die neue „Zwei-Spalten-Logik“ mache die Anträge für Vermittler und Kunden übersichtlicher. Gleichzeitig vereinfache die Neustrukturierung der Fragen nach Dauer der Abfragezeiträume das Ausfüllen der Gesundheitsfragen. Der Versicherer hat darauf geachtet, auf vorhandene Zusatzfragebögen und noch mehr Beispielerkrankungen hinzuweisen. Zudem seien beispielsweise Annahmerichtlinien überarbeitet worden, um mehr Menschen durch eine vereinfachte Risikoprüfung bei vielen Krankheitsbildern versichern zu können.

Neu ist auch die Akuthilfe bei schweren Krankheiten ohne Mehrbeitrag. So erhält der Versicherte unmittelbar bei der bedingungsgemäßen Diagnose von sechs definierten Krankheitsbildern (Krebs, Herzinfarkt, Schlaganfall, Blindheit, Taubheit, Verlust der Sprache) eine Akuthilfe-Rente für eine Dauer von zwölf Monaten.

Swiss Life will insbesondere jungen Menschen eine Absicherung anbieten. Dafür habe man die maximalen BU-Rentenhöhen für besondere Zielgruppen erweitert, insbesondere für Schüler ab der 11. Klasse und Auszubildende, die mit 1.300 Euro abgesichert werden können. Studenten können bis zu 1.500 Euro BU-Rente monatlich versichern – ausgewählte Master-Studenten und Doktoranden bis zu 2.000 Euro.

Des weiteren sei die Berufsliste um neue Berufe erweitert worden, darunter Data-Engineer, Scrum-Master oder KI-Entwickler sowie Berufe aus den Branchen der IG BCE, etwa Flachglastechnologe, Lacklaborant und Solaranlagenmechaniker.

Inter bietet spezielle Corona-Hotline an

Die neue „Corona Line“ der Inter Versicherung will Kunden Antworten auf medizinische Fragen liefern. Dafür stellt der Mannheimer Versicherer unter der Telefonnummer (0621) 4273011 Informationen auf medizinische Fragen zur Verfügung.

Das umfasst zum Beispiel: 

  • Ärztliche Beratung, auch per Video und inklusive der Ausstellung einer Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung in Bezug auf das Virus
  • Informationen zu den bundesweiten Teststellen und Ambulanzen
  • Informationen rund um das Thema Pflege und die Lieferung von Heil- und Hilfsmitteln gemäß Verordnung
  • Organisation von Lebensmitteln und Medikamenten nach Rezept
  • Einrichten eines (eventuell auch vorübergehenden) Hausnotrufs für die häusliche Versorgung

Hiscox: Sicher arbeiten im Homeoffice

Hiscox unterstützt Kunden ebenfalls beim Bewältigen der Corona-Pandemie. Da derzeit sehr viele Arbeitnehmer im Homeoffice arbeiten, kommt der Sicherheit der Arbeitsplätze eine neue Bedeutung zu. Der heimische PC sei weniger gut geschützt und Cyber-Kriminelle würden Schlupflöcher suchen, um das IT-System anzugreifen, warnt der Versicherer. Über die Hiscox Business Academy können interessierte Nutzer daher noch bis zum 30. April vier frei abrufbare Videos zu den Themen „Starke Passwörter setzen“, „Professionelles Passwort-Management“, „Phishing-Angriffe erkennen und abwehren“ sowie „Social Engineering: Der Anwender als Sicherheitsrisiko“ anschauen.

Letzteres sei eine immer häufiger praktizierte Methode von Hackern, sich etwa per Anruf oder durch persönliche E-Mails das Vertrauen von Menschen zu erschleichen, und damit an deren Passwörter oder andere sensible Daten zu kommen.

„Viele, die von zuhause aus arbeiten, meinen, allein durch den Zugang zum Firmennetzwerk per VPN sei ein rundum sicheres digitales Arbeiten möglich“, sagt Claudia von Pawel, als Underwriting Manager Small Business verantwortlich für die Hiscox Business Academy. Aber eine sichere technische Infrastruktur allein genüge nicht. Jeder Einzelne müsse auch bestimmte Verhaltensweisen beachten, etwa konsequent starke Passwörter nutzen oder sich Wissen aneignen, um selbst sehr professionell gemachte Phishing-Attacken oder telefonisch durchgeführte Hacking-Versuche zu erkennen.

Angeschlossene Makler sowie Hiscox-Versicherte können zudem nach dem Einloggen in die Hiscox Business Academy auf viele weitere Inhalte zu den Themen Cyber- und IT-Sicherheit, Datenschutz oder Webinare zugreifen.

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Manila Klafack

Manila Klafack ist Redakteurin bei Pfefferminzia. Nach ihrer Ausbildung zur Redakteurin verantwortete sie zuvor in verschiedenen mittelständischen Unternehmen den Bereich der Öffentlichkeitsarbeit.

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