Der BMW X4: Für diesen Wagen hat sich die Typklasse in der Vollkasko um 4 Stufen verbessert. © picture alliance/ASIAN NEWS NETWORK/Borneo Bulletin
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  • 21.09.2018 um 10:11
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Die Statistiker des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) haben ihre jährliche Analyse der Schadenbilanzen aller in Deutschland zugelassenen Automodelle vorgelegt. Welche Autofahrer dadurch von einer Typklassenverbesserung profitieren und welche sich mit einer schlechteren Stufe zufrieden geben müssen, erfahren Sie hier.

Die aktuelle Typklassenstatistik umfasst rund 29.000 verschiedene Modelle – bei fast drei Vierteln davon ändert sich an der Typklasse nichts. Rund 13 Prozent der Autofahrer profitieren von besseren Typklassen durch tendenziell niedrigere Beiträge, für knapp 14 Prozent gelten künftig höhere Einstufungen.

Hintergrund: Werden mit einem Automodell vergleichsweise wenige Schäden und geringe Reparaturkosten verursacht, erhält es eine niedrige Typklasse, bei vielen Schäden und hohen Versicherungsleistungen eine hohe. Die neue Typklasseneinstufung des GDV ist für die Versicherungen unverbindlich, kann aber sofort für Neuverträge und für bestehende Verträge angewandt werden – in der Regel zum 1. Januar 2019. Die Typklasse allein lasse keinen Rückschluss auf die Entwicklung des gesamten Kfz-Versicherungsbeitrags zu, betont der GDV.

Wie der Verband weiter berichtet, seien große Sprünge um mehr als eine Typklasse die Ausnahme. Auch diese hat es in diesem Jahr aber gegeben. Hier einige Beispiele.

Haftpflicht: Hier gibt es 16 Typklassen (10 bis 25)
Seat Ateca 1.4 TSI (Typ 5FP, seit 2016): Typklasse 14 – 2 Stufen besser
Citroen C2 1.4: Typklasse 14 – 1 Stufe besser
Jaguar F-Type Roadster 3.0: Typklasse 16 – 2 Stufen schlechter
Ford Mustang 5.0: Typklasse 21 – 2 Stufen schlechter

Teilkasko: Hier gibt es 24 Typklassen (10 bis 33)
Mercedes GLA 180: Typklasse 17 – 3 Stufen besser
Toyota Verso 1.6: Typklasse 17 – 4 Stufen besser
Kia Niro 1.6 Hybrid: Typklasse 20 – 2 Stufen besser

Vollkasko: Hier gibt es 25 Typklassen (10 bis 34)
BMW X4 xDrive 20D: Typklasse 28 – 4 Stufen besser
VW Tiguan 2.0 TSI 4Motion (Typ 5N, seit 2015): Typklasse 18 – 3 Stufen besser
Audi Q7 3.0 TDI: Typklasse 31 – 3 Stufen schlechter

Wenn Sie wissen wollen, wie ihr Wagen abschneidet, können Sie das hier abfragen:
https://www.gdv-dl.de/dienstleistungen/typklassenverzeichnis/

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