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Neue Robo-Berater-Lösung für Versicherer Ebase und Fincite werden Partner

Rudolf Geyer, Sprecher der Geschäftsführung von Ebase
Rudolf Geyer, Sprecher der Geschäftsführung von Ebase © Ebase

Die European Bank for Financial Services (Ebase) und das Fintech-Unternehmen Fincite wollen enger zusammenarbeiten. Die neuen Partner haben sich darauf verständigt, Versicherern digitale Lösungen im Bereich der privaten Altersvorsorge anzubieten. Ziel ist unter anderem, dass Versicherte regelmäßig den Status ihres Sparziels digital überprüfen können. Die Hintergründe erfahren Sie hier.

| , aktualisiert am 01.11.2016 13:50  Drucken
Die Kooperation zwischen Ebase und Fincite zielt auf die Lebensversicherung. Nachdem klassische Policen aufgrund des anhaltenden Niedrigzinsumfeldes deutlich weniger nachgefragt werden, sehen die Unternehmen laut einer gemeinsamen Mitteilung „großes Potenzial für flexible digitale Lösungswege beim Thema Altersvorsorge“.

„Einen echten Bedarf sehen wir beispielsweise an dynamischen, individuellen Rentenpolicen, bei denen flexible Einzahlungen des Kunden direkt im Rahmen der Police rentabel investiert werden – zum Beispiel in ein gemanagtes Portfolio aus Fonds oder ETFs“, sagt Rudolf Geyer, Sprecher der Geschäftsführung von Ebase.



Mithilfe von „smarten Sparregeln“ wolle man die Kunden bei der Erreichung ihres persönlichen Sparziels unterstützen, erklärt Geyer. So könnten Algorithmen regelmäßig den Kontostand und das Sparziel überprüfen und den Versicherten entsprechende Transaktionen vorschlagen.

„Technologisch sind in den letzten zwei Jahren völlig neue Lösungen möglich geworden“, ergänzt Ralf Heim, Vorstandsmitglied bei Fincite. „Kunden können heute jederzeit ihre Finanzen im Blick haben. Sie können ihre Konten, Depots und Policen mit intelligenten Applikationen verknüpfen. Dieses Angebot muss nicht immer zuerst von einem Startup kommen.“
Höheres Rentenniveau für alle
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Mütter, die früh wieder in den Job einsteigen, könnten die Rentenbeitragszahler bis 2050 um insgesamt rund 190 Millarden Euro entlasten. So lautet das Ergebnis einer Studie des Prognos-Instituts im Auftrag des GDV.

Was diese Entwicklung für Frauen in puncto eigener Rentenansprüche und der privaten Riester-Altersvorsorge in konkreten Zahlen bedeutet, lesen Sie in folgendem Beitrag.

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