Sparschwein statt Konsum: Das Insurtech Clark rät den Deutschen dazu, den Soli-Entfall für die Vorsorge zu nutzen. © picture alliance / imageBROKER | Dietmar Plewka
  • Von Juliana Demski
  • 17.11.2020 um 15:04
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Viele Deutsche müssen ab dem 1. Januar 2021 keinen Solidaritätszuschlag (Soli) mehr zahlen. Im Anbetracht dessen hat das Insurtech Clark mit einer Beispielrechnung verdeutlicht, wie hoch das Nettoplus ausfallen kann – und damit zugleich neues Potenzial für die private Altersvorsorge ausgemacht.

Der Entfall des Solidaritätszuschlags – auch als Soli bekannt – ab 2021 bedeutet für viele Deutsche ein merkliches Plus auf dem Gehaltszettel. Laut der Bundesregierung können 35,5 Millionen Deutsche so fast 11 Milliarden Euro im Jahr einsparen. Doch was tut man am besten mit dem unverhofft gewonnenen Nettoplus am Ende des Monats? Das Insurtech Clark sieht in dem zu erwartenden Nettoplus vor allem ein großes Vorsorgepotenzial.  

Eine Beispielrechnung zeigt, warum:

Allein durch den Wegfall des Solidaritätszuschlags habe eine 29-jährige Person mit einem jährlichen Bruttoeinkommen von 54.000 Euro monatlich etwa 44 Euro mehr auf dem Konto, berichtet der digitale Versicherungsmakler in einer Pressemitteilung. Werde dieses Geld bis zum Renteneintritt in eine private Altersvorsorge investiert, so könne die Person ein Kapital von bis zu 39.850 Euro aufbauen und die monatliche Rente um rund 150 Euro aufstocken.

Pfefferminzia hat bei Clark nachgefragt, auf welchen Annahmen diese Beispiel-Berechnung beruht. Eine Sprecherin teilte mit:

„Der Versicherungsnehmer erreicht diese Werte wenn er seine 44 Euro in eine Fondspolice bei 5 Prozent Wertentwicklung anlegt. Die Grundlage für die Ersparnis kommt vom Soli-Rechner der Canada Life.“

„Damit man im Alter sorgenfrei leben kann, sollte man schon heute die Weichen dafür stellen“, wirbt Clark dafür, das frei gewordene Kapital nicht dem Konsum zu opfern. „Wer seine Rente rechtzeitig angeht, hat zahlreiche Möglichkeiten zur Verfügung.“ Das Nettoplus biete zudem einen guten Anlass, um sich mit seinem Monatsbudget genauer auseinanderzusetzen, indem man Ausgaben kontrolliere und Sparpotentiale identifiziere, heißt es bei Clark weiter. Auch lohne es sich, seine Versicherungen zu vergleichen, „da diese meist eine der höchsten Ausgaben im Monat“ ausmachten.

Die Hintergründe:

Den Solidaritätszuschlag musste bisher jeder Deutsche zusätzlich zur fälligen Einkommensteuer zahlen. Die Höhe des seit 1991 abzugebenden Zuschlags liegt bei 5,5 Prozent der Einkommens- und Körperschaftssteuer. Ab 2021 zahlen den Soli nur noch Menschen, die ihren Sparerfreibetrag ausgeschöpft haben sowie GmbHs und andere Körperschaften. Das heißt: Für 90 Prozent der Steuerzahler entfällt der Beitrag.

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Juliana Demski

Juliana Demski ist Werksstudentin bei Pfefferminzia und unterstützt die Redaktion in der täglichen Berichterstattung.

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