Die Ergebnisse der Auswertung in einer Grafik: Im Juli kracht es besonders häufig. © GDV, Deutscher Wetterdienst
  • Von Juliana Demski
  • 11.07.2018 um 15:37
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Wer an Sommer denkt, hat Sonne, Strand und blauen Himmel im Kopf. Was viele dabei vergessen: Vor allem der Juli ist der Monat mit dem statistisch gesehen schlimmsten und häufigsten Regen. Gerade jetzt ist daher ein erweiterter Schutz vor Naturgefahren wichtig.

Der Juli ist der Monat, in dem es am häufigsten zu Starkregen kommt. Seit Beginn der flächendeckenden Wetterradarmessung im Jahr 2001 habe es in dem Monat bundesweit 68 Starkregenereignisse gegeben, die statistisch nur alle zehn Jahre oder seltener auftreten. Das zeigt eine Auswertung des Deutschen Wetterdienstes (DWD) für den Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV).

Insgesamt kam es in ganz Deutschland seit 2011 zu 253 dieser Starkregen-Ereignisse. Auch August und Juni fallen mit 48 und 45 Zählungen auf.

Die Zeit zwischen Mai und September ist unter Wetterexperten als sogenannte „konvektive“ Saison bekannt, in der es häufiger zu Niedershlägen kommt. „Im Rahmen des Klimawandels stellen wir allerdings fest, dass sie immer früher losgeht“, sagt Andreas Becker, Klimaexperte beim DWD.

2018 habe es die ersten unwetterartigen Gewitter zum Beispiel bereits in der zweiten Aprilwoche gegeben. 

Wer zahlt im Fall der Fälle?

Starkregen und Überschwemmungen können jeden treffen. „Um solche Schäden abzusichern, brauchen Hausbesitzer den erweiterten Naturgefahrenschutz“, sagt Oliver Hauner, Experte für Sachversicherungen beim GDV. Dieser ist als Zusatzbaustein in der Wohngebäude- oder Hausratversicherung zu haben. Abgesichert sind dann auch Schäden durch Starkregen, Hochwasser und Erdrutsch.

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Juliana Demski

Juliana Demski ist Werksstudentin bei Pfefferminzia und unterstützt die Redaktion in der täglichen Berichterstattung.

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