Nach Prüfung Bafin ordnet Abwicklung der Degeka an

Das Gebäude der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) in Bonn: Die Behörde forderte die Degeka nun auf, den Betrieb einzustellen.
Das Gebäude der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) in Bonn: Die Behörde forderte die Degeka nun auf, den Betrieb einzustellen. © dpa/picture alliance

Bereits vor einigen Wochen hatte die Finanzaufsicht Bafin angekündigt, die Deutsche Gesundheitskasse – hinter der sich offenbar eine Krankenversicherung der sogenannten Reichsbürger verbirgt – zu prüfen. Unerlaubte Versicherungsgeschäfte waren der Grund. Nun hat sie die Abwicklung angeordnet.

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Zum 30. August hat die Finanzaufsichtsbehörde Bafin die Deutsche Gesundheitskasse (Degeka) aufgefordert, den Betrieb einzustellen und alle Mitgliedsverträge zu kündigen. Das berichtet Spiegel Online. Die Degeka habe keine Erlaubnis für den Betrieb des Versicherungsgeschäfts.

Die Reichsbürger aber wollen sich nicht unterordnen.

„Wir sind Reichs- und Staatsangehörige und haben unsere eigene Krankenkasse gegründet“, so Doris Roy von der Dresdner Geschäftsstelle gegenüber Spiegel Online. „Die Bafin ist außerhalb von dem, was wir vorhaben.“

Bisher (Stand: 07. September 2017) bietet die Degeka ihre Tarife nach wie vor an.

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